SPD Sendenhorst

Für unsere Stadt, für unser Dorf, für die Menschen.

Mehr Kommunikation nötig

„Ein landwirtschaftlicher Betrieb heute hat nicht viel mit dem Bilderbuchbauernhof zu tun, wie man ihn vielleicht im Kopf hat“, fasst Katrin Reuscher, unabhängige Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin, ihre Eindrücke eines Besuchs auf dem Hof Niestert in Sendenhorst zusammen.

Walter Niestert und sein Sohn nahmen sich bei dem Termin, bei dem auch einige Mitglieder der SPD-Ratsfraktion anwesend waren, viel Zeit, um ihren Betrieb vorzustellen. Deutlich wurde, dass der Hof und die Arbeit dort ständig weiterentwickelt werden müssen – ohne Angestellte und Auszubildende ist das nicht zu schaffen.

Niestert, der sowohl Schweinemast als auch Milchviehhaltung betreibt – eine heute nicht mehr häufige Kombination –verfügt über eine hochtechnisierte Melkanlage und hält seine Kühe in Offen-Stall-Haltung. Auch hier muss technisch ständig nachgerüstet werden; wirtschaftliche Zwänge sind die Folge.

Natürlich drehte sich deshalb das Gespräch auch um die Frage, was landwirtschaftliche Produkte den Verbrauchern wert sein sollten. „Lebensmittel sind ja nicht irgendein beliebiges Wirtschaftsgut. Wenn Verbraucher mehr Kenntnisse über die Produktionsverhältnisse hätten, wären viele vermutlich auch bereit, ein anderes Konsumverhalten anzunehmen und andere Preise zu akzeptieren“, vermutet SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Seitz-Dahlkamp. Einig war man sich, dass europaweite Regelungen auf kommunaler Ebene zwar nicht zu beeinflussen sind, Veränderungen zugunsten von Landwirten, Verbrauchern, Tieren und Umwelt aber sehr wohl auf kommunaler bzw. regionaler Ebene gelingen können. Beispiele hierfür sind sowohl die regionale Vermarktung als auch andere kleine Lösungen – wie der Metzger aus dem Ort, der seine heimischen Schweine nicht im Großbetrieb schlachten lässt, sondern noch selbst verarbeitet.

„Die Landwirtschaft gehört zu Albersloh und Sendenhorst; sie prägt die Landschaft. Sie ist nicht nur Lebensgrundlage für die Familien der Landwirte, sondern auch für die Verbraucher“, wirbt Katrin Reuscher für mehr Kommunikation unter allen Beteiligten. Sie sagte zu, über Anliegen, die auf kommunaler Ebene umzusetzen seien, wie z.B. die Instandhaltung und Unterhaltung der Wirtschaftswege, intensivem Austausch mit den Landwirten zu bleiben. „Auch hier gilt – man muss miteinander reden – dann lassen sich auch neue Lösungen finden.“

Austausch mit der gfw

In einem gemeinsamen Gespräch tauschten sich Dagmar Arnkens-Homann, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Warendorf und Petra Michalczak-Hülsmann, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf mbh (gfw), aus.

Arbeitslosenquote beträgt 5,4 %

Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilt, waren im Kreis Warendorf im Berichtsmonat Mai 2011 insgesamt 7.831 (8.908) Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen, davon 2.208 (3.071) im Rechtskreis SGB III und 5.623 (5.837) im Rechtskreis SGB II. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, belief sich im Berichtsmonat auf 5,4% (6,2%). Die Statistik des Landesbetriebs für Information und Technik NRW weist für Sendenhorst Ende Mai 264 (282) Arbeitslose aus. In Klammern die Vorjahreswerte.

Schwierige Haushaltsberatungen für 2011 im Kreis Warendorf zu erwarten

Mit Datum vom 22.09.2010 hat der Landrat die Eckdaten für den Kreishaushalt 2011 veröffentlicht und damit die erste Runde für die Haushaltsberatungen 2011 im Kreis Warendorf eingeläutet. „Die ersten Zahlen deuten darauf hin, dass es schwierige Haushaltberatungen im Kreis Warendorf geben wird“, so finanzpolitischer Sprecher der SPD Kreistagsfraktion Peter Kreft.

Kreistagsfraktion besucht InBIT

Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion besuchten in Ahlen den Bildungsträger InBIT, der seit 2001 als Träger für berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen und für ausbildungsbegleitende Hilfen im Kreis Warendorf zuständig ist. Jedes Jahr absolvieren ca. 50 junge Menschen diese Maßnahmen, die in der Regel ein Jahr andauert und auf die Fachrichtungen Wirtschaft und Kosmetik ausgerichtet sind.

SPD-Fraktion im Bundestag

Die verehrende Naturkatastrophe an der Oder macht einmal mehr deutlich, wie sensibel das Ökosystem Wasser auf menschliche Einflüsse reagiert. Um zukünftig ähnliche Schadensfälle zu vermeiden, braucht es eine engmaschigere Überwachung und eine intensivere länderübergreifende Zusammenarbeit, sagt Rainer Keller.

alle Pressemitteilungen

Mitmachen in der SPD