SPD Sendenhorst

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Verkehrswende: Fraktionsvorsitzende fordern eine Beschleunigung der Reaktivierung der WLE

Mit Verwunderung und Unverständnis reagieren die Fraktionsvorsitzenden entlang der WLE-Strecke im Kreis Warendorf auf die Kritik des Landrats des Kreises Warendorfs, Dr. Gericke, an der Verkehrspolitik der Stadt Münster. Die harsche Kritik ist tatsächlich mehr als unangebracht. Anstatt öffentlich Kritik über Defizite der Verkehrspolitik vorzutragen, sollte man eine bessere Verkehrspolitik in den eigenen Gremien auf den Weg bringen und mit eigenen Konzepten neue Wege beschreiten. Nach der jahrelangen Blockadehaltung der Landräte und der Mehrheitsfraktion im Kreistag kann es nicht akzeptiert werden, dass es noch weitere zwei Dekaden dauern soll, bis der öffentliche Personennahverkehr so ausgebaut ist, dass man ohne Probleme auf sein Auto verzichten kann.

Mobilitätskonzepte – maßgeschneidert für Sendenhorst und Albersloh

„Viele Menschen in Sendenhorst und Albersloh stehen der Reaktivierung der WLE positiv gegenüber. Aber sie fragen zu recht, wie dann der Busverkehr organisiert wird, wie die Tarife und die Parksituation für die PKW und Fahräder geregelt werden“, sind sich Katrin  Reuscher und die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Sendenhorst einig. Um diese Fragen zu diskutieren, war Dietmar Bergmann, Bürgermeister der Stadt Nordkirchen, zu einem Arbeitsbesuch in Sendenhorst. Bergmann, der gleichzeitig auch Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Regionalrat Münster ist, ist bei der Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes für Nordkirchen schon mehrere Schritte weiter als Sendenhorst.

„Wir haben zuerst die Bürgerinnen und Bürger nach ihren Wünschen befragt“, so Bergmann, „und dann an einem auf Nordkirchen zugeschnittenen Profil gearbeitet.“ Einig waren sich Dietmar Bergmann und Katrin Reuscher, dass es gelingen müsse, die Menschen zum Umstieg auf die „Öffentlichen“ zu motivieren – dazu gehören günstige Tarife, ein durchschaubares Angebot und vernetzte Verbindungen innerhalb und außerhalb der jeweiligen Orte. Detlef Ommen, SPD-Rats- und Regionalratsmitglied sowie Kreistagskandidat, wies in diesem Zusammenhang auf die „Ruf-„ oder On Demand-Angebote hin, die aktuell z.B. in Münster getestet werden. „Das ist eine Chance, über eine App individuelle Bedürfnisse auch mit dem Angebot der Bahn zusammenzufassen und gut erreichbar zu machen.“

WLE: Pläne liegen aus

Die Bezirksregierung Münster hat das durch die Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) beantragte Planfeststellungsverfahren für die Reaktivierung der SPNV WLE-Strecke Sendenhorst-Münster eingeleitet. Die Planunterlagen können ab dem 24. August 2020 bis zum 23. September 2020 auf der Webseite der Bezirksregierung eingesehen werden. Sie stehen während der genannten Zeit auch im Rathaus der Stadt Sendenhorst zur Einsicht bereit.

Die Internetseite des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) Mobil in Münster - Sendenhorst liefert weitere Informationen zum Projekt.

CDU hat WLE-Reaktivierung jahrzehntelang verhindert

Kommentar zur CDU-Aktion in Albersloh an der WLE-Strecke – WN 15. 05. 2020

„Auch durch ständige Wiederholung werden falsche Behauptungen nicht wahr“, so kommentiert Detlef Ommen, verkehrspolitischer Sprecher der SPD, die jüngste Aktion der CDU an der WLE-Strecke in Albersloh. Tatsache ist: Die CDU hat jahrzehntelang die Reaktivierung der WLE-Strecke verhindert. Zur Erinnerung: Bereits im Jahr 2000 hat die damalige SPD-Landesregierung die Reaktivierung der WLE (und zwar auf der gesamten Strecke von Münster Albersloh und Sendenhorst bis nach Neubeckum) zugesagt – und zwar den Ausbau der Strecke inklusive fast der gesamten Betriebskosten. Übrig geblieben war ein Restbetrag von damals 300.000 DM. Dieser Betrag hätte vom Kreis Warendorf spielend aufgebracht werden können - durch geringere Kosten infolge der Reduzierung des Busverkehrs auf der gleichen Strecke. Doch CDU und FDP haben sich mit ihrer damaligen Mehrheit im Kreistag vehement gegen die WLE entschieden und die wirtschaftliche und verkehrliche Bedeutung der WLE völlig ignoriert.

SPD fordert: Tarife einfacher und günstiger machen

Die Tarife für Bahn und Bus im Münsterland müssen einfacher, verständlicher und deutlich günstiger werden, so lautet seit Jahren eine Forderung der SPD im Münsterland. Auf Initiative der SPD sind jetzt im ZVM (Zweckverband Schienenpersonennahverkehr im Münsterland) Änderungen an der Struktur der Tarife und an der Preisgestaltung erarbeitet worden. In Zukunft soll es nur noch drei Tarifzonen geben:  Zone A für jeweils eine Stadt/Gemeinde, Zone B für eine Stadt/Gemeinde und alle jeweils umliegenden Kommunen, Zone C für das gesamte Münsterland. Für die SPD ist Einführung des ABC-Modells ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

SPD-Fraktion im Bundestag

Im ersten Rentenpaket der Ampel-Koalition, das in dieser Woche in erster Lesung im Bundestag beraten wird, sind auch höhere Erwerbsminderungsrenten für Bestandsrentnerinnen und Bestandsrentner vorgesehen. Sie können mit Zuschlägen von bis zu 7,5 Prozent rechnen, erklärt Martin Rosemann.

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