Mobilitätskonzepte – maßgeschneidert für Sendenhorst und Albersloh

Verkehr

Dietmar Bergmann, Katrin Reuscher, Detlef Ommen, Christiane Seitz-Dahlkamp (v.r.)

„Viele Menschen in Sendenhorst und Albersloh stehen der Reaktivierung der WLE positiv gegenüber. Aber sie fragen zu recht, wie dann der Busverkehr organisiert wird, wie die Tarife und die Parksituation für die PKW und Fahräder geregelt werden“, sind sich Katrin  Reuscher und die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Sendenhorst einig. Um diese Fragen zu diskutieren, war Dietmar Bergmann, Bürgermeister der Stadt Nordkirchen, zu einem Arbeitsbesuch in Sendenhorst. Bergmann, der gleichzeitig auch Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Regionalrat Münster ist, ist bei der Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes für Nordkirchen schon mehrere Schritte weiter als Sendenhorst.

„Wir haben zuerst die Bürgerinnen und Bürger nach ihren Wünschen befragt“, so Bergmann, „und dann an einem auf Nordkirchen zugeschnittenen Profil gearbeitet.“ Einig waren sich Dietmar Bergmann und Katrin Reuscher, dass es gelingen müsse, die Menschen zum Umstieg auf die „Öffentlichen“ zu motivieren – dazu gehören günstige Tarife, ein durchschaubares Angebot und vernetzte Verbindungen innerhalb und außerhalb der jeweiligen Orte. Detlef Ommen, SPD-Rats- und Regionalratsmitglied sowie Kreistagskandidat, wies in diesem Zusammenhang auf die „Ruf-„ oder On Demand-Angebote hin, die aktuell z.B. in Münster getestet werden. „Das ist eine Chance, über eine App individuelle Bedürfnisse auch mit dem Angebot der Bahn zusammenzufassen und gut erreichbar zu machen.“

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die Ausgestaltung der Mobilstationen bzw. Haltepunkte, die Katrin Reuscher und der SPD-Fraktionsvorsitzenden Christiane Seitz-Dahlkamp besonders am Herzen lagen:„Wenn wir wollen, dass die Menschen auf die Bahn umsteigen, müssen die Haltepunkte in Sendenhorst und Albersloh attraktiv sein.“ Auch hier konnte Bergmann auf Ideen aus Nordkirchen verweisen. Dort werden modulare Konzepte entwickelt, die nicht nur Angebote aus dem Bereich der Mobilität wie Car- oder Bike-sharing oder eine Ladestation bieten, sondern auch eine Packstation, WLAN und die nötige Aufenthaltsqualität – mit einer Zeitung oder/und einem Kaffee.

„Hier ist vieles möglich – aber es muss zu den Bedürfnissen der Menschen vor Ort passen“, so waren sich Reuscher und Bergmann einig, ebenso über die Tatsache, dass in Sendenhorst und Albersloh in den nächsten Jahren mit Hochdruck daran gearbeitet werden müsse. „Und“ – so fügte Bergmann hinzu – „Hartnäckigkeit ist wichtig. Er habe fünf Jahre bohren müssen, bis der Bahnhof im Ortsteil Capelle einen barrierefreien Zugang erhalten habe.“ Reuscher, Ommen und Seitz-Dahlkamp sehen das genauso – für die WLE habe man ebenfalls Jahrzehnte kämpfen müssen.

 
 

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SPD-Bundestagsfraktion

Der Deutsche Bundestag diskutierte gestern über die Aufarbeitung des kolonialen Unrechts. Deutschland muss sich den blinden Flecken der Geschichte stellen, um endlich die Wunden der Vergangenheit zu heilen. Für die SPD-Bundestagsfraktion sind Anerkennung und Aufarbeitung der eigenen Verantwortung, Überwindung der eurozentrischen Weltsicht, Dialog, kooperative Provenienzforschung, Rückführungen von Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten und Kooperation mit den Herkunftsgesellschaften essentielle Schritte, um das koloniale Unrecht aufzuarbeiten, sagen Helge Lindh und Michelle Müntefering.

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