Kommunalpolitik
Haushaltsrede 2014 der SPD- Fraktionsvorsitzenden Christiane Seitz- Dahlkamp, gehalten am 20.02.2014
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
das Haushaltsrecht wird traditionell als das Königsrecht des Rates bezeichnet. Es gehört zum Kern der kommunalen Selbstverwaltung. Bei den Haushaltsberatungen werden die politischen Ziele für das nächste Jahr diskutiert und bestimmt – und auch für die Folgejahre. mehr ...
Am Freitagnachmittag stellten Annette Watermann-Krass MdL, Stadtverbandsvorsitzende, und die Fraktionsvorsitzende Christiane Seitz-Dahlkamp den Kandidaten der Sendenhorster SPD für das Bürgermeisteramt bei den Kommunalwahlen im Mai 2014 vor: Thomas Neuhaus, 46 Jahre alt, in Dortmund geboren und in Werne an der Lippe mit seiner Familie lebend.
"Mehr Kompetenz, mehr Schwung, mehr Ideen für Sendenhorst und Albersloh – mit einem einem guten Team ist die SPD hervorragend für die Kommunalwahl aufgestellt", fasst Annette Watermann-Krass, Stadtverbandsvorsitzende und Landtagsabgeordnete, den Wahlabend zusammen, an dem der Stadtverband seine Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl aufstellte.
Kein Stopp beim behutsamen Ausbau der Windenergie in Sendenhorst
Christiane Seitz-Dahlkamp, SPD-Fraktionsvorsitzende, zum Bürgerentscheid am 22.9.2013
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
Windenergie ist eine Chance – sie ersetzt fossile Brennstoffe wie Kohle und Erdöl und Risikotechnologien. Aber auch in Sendenhorst werden erst rund 10% des Gesamtenergiebedarfs der Stadt durch die vorhandenen Windräder produziert.
Die SPD will diesen Anteil weiter erhöhen – auch um den CO2-Ausstoß zu senken. Die Stadt hat sich mit ihrem Energieleitbild klare Ziele gesetzt: Wir beteiligen uns am European Energy Award. Wir wollen es nicht bei Absichtserklärungen belassen. Schließlich tragen wir alle gemeinsam die Verantwortung.
Der neue Standort der Raiffeisen-Genossenschaft und die Ausweisung neuer Flächen für die Windenergie müssen differenziert, aber getrennt voneinander diskutiert und bewertet werden. Die Diskussion um den Standort eines Gewerbebetriebes kann nicht genutzt werden, um auf die Debatte um die Windräder hinzuweisen. Diesen Zusammenhang gibt es nicht. Eine städtebauliche Entwicklung in unmittelbarer Nachbarschaft zu tausenden von Menschen muss auf wesentlich mehr und völlig andere „Nebenwirkungen“ Rücksicht nehmen als Windräder, die außerhalb der Stadt liegen.