SPD Sendenhorst

Für unsere Stadt, für unser Dorf, für die Menschen.

Mehr tun für Menschen mit Handicaps

Im Gespräch mit Silke Krabbe, der Inklusionsbeauftragten der Stadt Ennigerloh, haben sich vor allem zwei Punkte als besonders wichtig für eine erfolgreiche Inklusion herausgestellt: Eine Person, die als AnsprechpartnerIn für Betroffene bekannt ist und ihrerseits die Menschen in der Stadt anspricht - und eine Stelle, die Informationen bündelt und weitergibt“, fasst SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Seitz-Dahlkamp die Ergebnisse eines Meinungsaustauschs der SPD mit Betroffenen im SozialZentrum Fels zusammen.

Einrichtung des Amtes einer/s Inklusionsbeauftragten

Antrag der SPD-Fraktion

Während sich in Sendenhorst aus einem Antrag der SPD für mehr Barrierefreiheit von 2009 der Arbeitskreis barrierefrei entwickelt hat, sind in anderen Kommunen verschiedene Wege zur Erreichung des Ziels „Inklusion“ eingeschlagen worden.
 
Aus Sicht der SPD ist die Frage zu stellen, ob die vor Ort verankerten Verfahren ausreichend sind, ob alle Möglichkeiten ausgeschöpft und alle Schwachstellen beseitigt sind. In den letzten Monaten wurde das Thema auch verstärkt in der Öffentlichkeit diskutiert und in Gesprächen mit Betroffenen Defizite festgestellt.

Große Nachfrage und großes Engagement bei der Sendenhorster Tafel

Auch in diesem Jahr besuchte die Sendenhorster SPD die Ausgabestelle der Tafel an der Hoetmarer Str. in Sendenhorst. Annette Watermann-Krass und Christiane Seitz-Dahlkamp übergaben eine Lebensmittelspende - Kaffee und Öl - an die Ehrenamtlichen. Die Sozialdemokratinnen nutzten die Spendenübergabe, um sich über die aktuelle Situation und die Arbeit der Tafel auszutauschen. Dazu erklärt die SPD-Stadtverbandsvorsitzende Annette Watermann-Krass:

SPD-Antrag: Unterstützung finden – leicht(er) gemacht

„Wir gehen auf einen Winter zu, in dem viele Menschen in Sendenhorst und Albersloh unter den steigenden Preisen leiden (werden). Für diese BürgerInnen gibt es hier vor Ort eine Vielzahl von Unterstützungsangeboten – öffentliche, aber auch ehrenamtliche und kirchliche. Nur nutzen diese nichts, wenn sie nicht bekannt sind“, begründet SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Seitz-Dahlkamp den SPD-Antrag zur Zusammenfassung und besseren Präsentation auf der Internetseite der Stadt.

Aus Sicht der SPD-Fraktion sollten alle Unterstützungsangebote auf einen Blick im Internet zu finden sein – zurzeit muss man auf der städtischen Seite noch suchen. Und das oft vergeblich oder an Stellen, wo man sie nicht vermutet: Hinweise zum städtischen Zuschuss zu den Wasserverbrauchsgebühren für Familien mit mehreren Kindern oder dem staatlichen Kinderzuschlag finden sich zum Beispiel bei der Wirtschaftsförderung. Andere Angebote – wie das ehrenamtliche der Tafel – sind auch nach längerem Suchen nicht zu finden. Die Suchfunktionen der Startseite und die des Serviceportals ergeben außerdem unterschiedliche Antworten.

„Sprach-Kitas“ gehen in die Verantwortung der Länder über

Mit dem „Kita-Qualitätsgesetz“ unterstützt der Bund die Länder weiterhin die frühkindliche Bildung

"Wir unterstützen den Appell vieler Bildungsträger an das Land NRW, mit den Bundesmitteln des verlängerten "Gute-KiTa-Gesetzes" in NRW die frühkindliche Bildung weiterzuführen", reagiert die SPD in Sendenhorst auf die Berichterstattung zur auslaufenden Projektförderung. "Um keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen, halten wir es für wichtig, einige Informationen zu ergänzen."

Seit nunmehr 11 Jahren fördert der Bund die sprachliche Entwicklung der Kinder in ganz Deutschland über das Programm der „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Die Unterstützung des Bundes bisher sei richtig und wichtig - in der auslaufenden Wahlperiode wurden verschiedene Einrichtungen im Kreis Warendorf mit insgesamt über 8 Millionen Euro gefördert. Allein im Kreis Warendorf sind es 25 Sprach-Kitas – die zusätzliche Fachkräfte und Sprachexpertinnen bei der alltagsintegrierten sprachlichen Bildungsarbeit einsetzen können. Insgesamt stellt der Bund für die Umsetzung des Programms seit 2016 jährlich bis zu 100 Millionen Euro bereit – in den Jahren 2021 und 2022 stehen durch das Aktionsprogramm dafür weitere 100 Mio. Euro zur Verfügung.

SPD-Fraktion im Bundestag

Heute ist Equal Care Day, der ein Schlaglicht auf die ungleiche Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen den Geschlechtern wirft. Frauen leisten in Deutschland viel mehr unbezahlte Arbeit als Männer, vor allem in der klassischen Hausarbeit und in der Pflege, sagt Leni Breymaier.

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