SPD Sendenhorst

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Bürgerinformation zum Bebauungsplan für das Quartier Westgraben

„Das war ein sehr guter Termin - entlang des Westgrabens sind wir mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen, mit sehr unterschiedlichen Fragen und Meinungen“, fasst SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Seitz-Dahlkamp die Diskussionen vom Samstag zusammen. Hintergrund für den Ortstermin mit den Bürgerinnen und Bürgern war der SPD-Antrag zur Aufstellung eines Bebauungsplans für den Bereich.

Dabei spielten vor allen Dingen folgende Fragen der Nachbarinnen und Nachbarn eine Rolle: Ist eine Beteiligung der Nachbarschaft bei neuen Bauprojekten unbedingt notwendig? Wird durch einen Bebauungsplan die Vielfalt in einem Gebiet eingeschränkt? Bedeutet eine Bebauungsplanung den Stopp aller Neubauten? Sind die bereits vorhandenen Instrumente zur Stadtplanung ausreichend?

Quartier Westgraben - SPD informiert Anwohner:innen

Quartier Westgraben - SPD informiert über Antrag für Bebauungsplan

„Zwischen Südstraße, Promenade, Weststraße und Kühl gibt es aktuell keinen Bebauungsplan – wenn ein Neubau ansteht, wird hier im Einzelfall und abschließend vom Kreis entschieden“, fasst SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Seitz-Dahlkamp die aktuelle Rechtslage zusammen. Das sei aus Sicht der SPD unbefriedigend, da bei diesen Verfahren die Nachbarschaft nicht beteiligt werde und auch für die Bauherren der Prozess wenig kalkulierbar sei. Beispielhaft seien einige sehr groß geratene Bauprojekte an den Gräben. Die SPD setze sich dafür ein, auch im Stadtkern neue (Miet-)Wohnungen zu bauen – allerdings planvoll und mit Blick auf die Umgebung: Die Größe der Gebäude muss sich einfügen und den Charakter der Innenstadt wahren; auch Fragen der Versickerungsmöglichkeiten bei Starkregenereignissen, Begrünung, Gestaltung, Parkraumsituation usw. müssen berücksichtigt werden.

Glasfaserausbau in Sendenhorst – Flickenteppich vermeiden

„Wir wollen das der Glasfaserausbau in Sendenhorst weitervorangeht und einen Flickenteppich vermeiden. Sowohl für Private als auch für die Wirtschaft vor Ort ist ein flächendeckendes Angebot dringend notwendig. Und hier gibt es Licht und Schatten“, so Bernhard Erdmann als SPD-Ratsherr und Gewerbetreibender vor Ort. Das sei aktuell nicht nur während des Arbeitens und Lernens von zuhause aus während der Corona-Krise deutlich geworden. Klar sei auch, dass die Bedeutung der Digitalisierung in allen Lebensbereichen in Zukunft steigen werde. Hierfür müsse die Infrastruktur in beiden Ortsteilen besser werden – und zwar zu gleichen Teilen. Das sei zurzeit jedoch noch nicht absehbar.

Promenade: Rundgang mit Experten

Am Dienstag, dem 10.10.2017, um 17 Uhr , trifft sich die SPD mit einem Fachmann für Baumpflege, um den Zustand der Bäume an der Promenade in Augenschein zu nehmen.

"Die SPD trägt den grundsätzlichen Beschluss zur Umsetzung des zweiten Schritts der Innenstadtentwicklung mit. Dazu gehört auch eine Umgestaltung der Promenade", erklärt SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Seitz-Dahlkamp. Ob - und wenn ja, in welchem Umfang - dafür die Linden im Süden der Promenade gefällt werden müssen, solle vom Zustand der Bäume abhängig gemacht werden. Leider seien die Bäume über viele Jahre nicht fachmännisch gepflegt worden; ob das aufzuholen sei, müsse überprüft werden.

Interessen der Nachbarschaft berücksichtigen

Südgraben 12 - Innenstadtbebauung
SPD beantragt Aufstellung eines Bebauungsplans

"Wir brauchen mehr – auch preiswerten – Wohnraum. Die SPD steht deshalb einer Verdichtung und Nachbebauung in der Innenstadt grundsätzlich positiv gegenüber", fasst Ralf Kaldewey die Position der SPD zu Bauvorhaben wie am Südgraben 12 zusammen. Der städtebaupolitische Sprecher der SPD-Fraktion macht aber auch klar, dass seine Fraktion bei derartigen Planungen besondere Kriterien anlegt: "Wir stimmen auch in Zukunft dann zu, wenn sich die neuen Gebäude nicht nur in die Umgebung einfügen, sondern auch die Interessen der Nachbarschaft berücksichtigen." In letzter Zeit hat es immer wieder Projekte im gesamten Innenstadtbereich – auch in Albersloh - gegeben, die alle zu Grundsatzdiskussionen führten. Die SPD will hierfür einen verlässlichen Rahmen schaffen – der für die Nachbarschaft ebenso gilt wie für Investoren, Politik und Verwaltung.

SPD-Fraktion im Bundestag

Die verehrende Naturkatastrophe an der Oder macht einmal mehr deutlich, wie sensibel das Ökosystem Wasser auf menschliche Einflüsse reagiert. Um zukünftig ähnliche Schadensfälle zu vermeiden, braucht es eine engmaschigere Überwachung und eine intensivere länderübergreifende Zusammenarbeit, sagt Rainer Keller.

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