Glasfaserausbau in Sendenhorst – Flickenteppich vermeiden

Stadtentwicklung

Glasfaserausbau bis zu den Verteilerkästen 2016

„Wir wollen das der Glasfaserausbau in Sendenhorst weitervorangeht und einen Flickenteppich vermeiden. Sowohl für Private als auch für die Wirtschaft vor Ort ist ein flächendeckendes Angebot dringend notwendig. Und hier gibt es Licht und Schatten“, so Bernhard Erdmann als SPD-Ratsherr und Gewerbetreibender vor Ort. Das sei aktuell nicht nur während des Arbeitens und Lernens von zuhause aus während der Corona-Krise deutlich geworden. Klar sei auch, dass die Bedeutung der Digitalisierung in allen Lebensbereichen in Zukunft steigen werde. Hierfür müsse die Infrastruktur in beiden Ortsteilen besser werden – und zwar zu gleichen Teilen. Das sei zurzeit jedoch noch nicht absehbar.

Vor einigen Tagen hat der Spatenstich für die Glasfaserverkabelung im Außenbereich im Kreis Warendorf stattgefunden. Nach Auskunft der Stadtverwaltung wird der Außenbereich in Sendenhorst und Albersloh nicht zu den ersten Kommunen gehören, die angeschlossen werden.

„Für die Gewerbegebiete, die bisher nicht in der Förderung des Ausbaus enthalten waren, gibt es dagegen gute Nachrichten“, so SPD-Kreistagmitglied Detlef Ommen. Zu den kürzlich bewilligten Anträgen des Kreises zur digitalen Erschließung der Gewerbegebiete gehören sie dazu.

Zur bereits bewilligten Bundesförderung kommen somit 14,36 Mio. Euro hinzu, wie der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup mitteilte. Insgesamt werde der Kreis Warendorf vom Bundesförderprogramm mit rund 95,36 Millionen Euro profitieren. Darin enthalten sind die beiden Infrastrukturförderanträge in Höhe von insgesamt fast 81 Millionen Euro, die in abschließender Höhe beschieden sind, sowie bewilligte und bereits ausgezahlte 50.000 Euro für Beratungsleistungen. Die Stadt Sendenhorst ist mit einem Eigenanteil von bislang rund 275.000 Euro dabei.

„Die beiden Ortsteile sind jedoch trotz der großen Unterstützung durch Berlin unterschiedlich versorgt – und das wollen wir mit Blick auf die Zukunft vermeiden“, fordert SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Seitz-Dahlkamp Informationen und Unterstützung durch die Verwaltung ein.„Während in Albersloh auch der Innenbereich bereits mit Glasfaser versorgt ist, stagniert die Nachfragebündelung für Private im Ortsteil Sendenhorst.“

Aus Sicht der SPD muss jedoch das gesamte Stadtgebiet digital erschlossen werden – und zwar möglichst gleichzeitig und mit gleicher  Qualität. Die SPD hat hierzu eine Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet – denn bis Ende Juni ist noch Zeit, die Chance für den Glasfaseranschluss in Sendenhorst zu nutzen.

 
 

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SPD-Bundestagsfraktion

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