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SPD-Landtagskandidatin Annette Watermann-Krass im „Mutter-Kind-Haus“

Veröffentlicht am 14.04.2005 in Kommunalpolitik

Annette Watermann-Krass, Landtagskandidatin

SPD-Landtagskandidatin Annette Watermann-Krass und Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion machten sich kürzlich ein Bild von der Arbeit des „Mutter-Kind- Hauses“ an der Königstraße 8.
Für ein Gespräch standen die Leiterin, Petra Stephan und die Geschäftsführerin des Sozialdienstes katholischer Frauen im Kreis Warendorf (SkF), Beate Görlich zur Verfügung.
Als Frauenfachverband und Fachverband des Deutschen Caritasverbandes setzt sich der Sozialdienst katholischer Frauen seit rund 70 Jahren für die Nöte von Frauen, Kindern und Familien ein. „Junge, schwangere Mädchen, die alleinerziehend und oftmals durch ihre Lebenssituation überfordert sind, stehen seit geraumer Zeit im Focus des Sozialdienstes.“ so die beiden Fachfrauen.

Aus diesem Grunde richtete der SkF vor neun Jahren eine Wohnung ein, die von einer jungen Schwangeren genutzt werden konnte. Im Bereich Mutter- Kind zeigte es sich, wie wichtig professionelle Unterstützung in dieser Lebenssituation für die Betroffenen ist. Aus diesem Grunde richtete man weitere Wohnungen für junge Schwangere ein. „Es dauerte drei Jahre, bis die Idee umgesetzt werden konnte.“ berichteten Petra Stephan und Beate Görlich. Derzeit werden fünf Müttern und ihren Kindern Appartements zur Verfügung gestellt, die sie für eine begrenzte Zeit nutzen können.
Wie die Mitglieder der Kreistagsfraktion und die SPD- Landtagskandidatin erfahren konnten, richtet sich dieses Angebot an schwangere oder alleinerziehende Mütter ab 16 Jahren, die sich in einer Not- oder Krisensituation befinden, oder besonderen Schwierigkeiten ausgesetzt sind. „Ausgerichtet ist unser Angebot sowohl an den Bedürfnissen von jungen Frauen sowie deren Kindern.“
Engagierte Mitarbeiterinnen begleiten die jungen Frauen dabei, eigene Lebensentwürfe zu entwickeln.
Auf Nachfrage, welche Voraussetzungen zur Aufnahme mitgebracht werden müssen, konnten die Mitglieder der Kreistagsfraktion erfahren, dass jede junge Schwangere oder Mutter die Grundversorgung für sich uns ihr Kind selber leisten müssen. „Die Hilfestellung von Seiten der Mitarbeiterinnen orientiert sich alltagsnah an den individuellen Lebenswelten der jungen Frauen.“

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