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SPD-Kreistagsfraktion bei der DROBS in Ahlen zu Besuch

Veröffentlicht am 14.04.2005 in Kommunalpolitik

Landtagskandidatin Annette Watermann-Krass bei der DROBS

Auf Einladung des Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, Reimund Juli, besuchten kürzlich Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion aus der Arbeitsgemeinschaft Jugend und Soziales zusammen mit der Landtagskandidatin für den Südkreis Warendorf, Annette Watermann- Krass, die Drogenberatungsstelle (DROBS). Dort wollte man sich vor Ort einen Einblick in die Arbeit der Drogenberatungsstelle verschaffen.
Geschäftsführer Edwin Scholz, Martin Gesch, stellvertretender Leiter und Claudia Dohmke-Becker freuten sich, dass die Mitglieder der SPD- Kreistagsfraktion den Weg in die Königstraße gefunden hatten:“ Seit Jahren werden wir von Ihrer Seite positiv unterstützt und sind gern bereit, Ihnen Infos aus erster Hand mit auf den Weg zu geben.“ so Edwin Scholz.

Die Beratungsstelle, die am 1. August 2005 auf ihr 25-jähriges Bestehen zurück blicken kann, bietet in Kooperation mit anderen Beratungsstellen eine flächendeckende Versorgung, die zu einem großen Teil aus Mitteln des Landes getragen werden. Trotz einer massiv reduzierten Personaldecke hält der Arbeitskreis Jugend- und Drogenberatung im Kreis Warendorf weiter ein differenziertes und flächendeckendes Versorgungssystem vor. Seit bereits mehr als 15 Jahren setzt die Beratungsstelle verstärkt auf Vernetzung. „So werden andere Beratungsstellen, die Bewährungshilfe, Staatsanwaltschaften, Jugendgerichtshilfen und auch Schulen verstärkt mit eingebunden, um den Suchtkranken ein hohes Maß an affektiver, sozialer Unterstützung zu geben. Anfang der 90er Jahre sitzen auch Kindergärten, Eltern, sowie Erzieher mit im Boot.“ so Manfred Gesch. „In Kooperation mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern soll versucht werden, eine schnelle soziale und gesundheitliche Stabilisierung der Drogenkonsumenten zu gewährleisten.“ so Claudia Dohmke- Becker.
Besonders stolz ist man bei der DROBS, dass man auf Kreisebene durchgreifende Veränderungen beim Jugendschutz erfolgreich auf den Weg gebracht hat, um den Zugang der gesellschaftlich anerkannten Droge „Alkohol“ Minderjährigen zu erschweren.
Das Spektrum des der DROBS umfasst neben der Klientenbetreuung, der Vermittlung in Therapie- und Nachsorgeeinrichtungen auch die Vermittlung bei Substitutionsmaßnahmen, die ambulante psychosoziale Begleitung und Nachsorge, die Angehörigenarbeit und die akzeptanzorientierte Alkoholberatung.
Auf eine große Resonanz stoßen die suchtbegleitenden, niedrigschwelligen Angebote für Konsumenten illegaler Drogen. „Unser Café wird gut besucht, sodass es an manchen Tagen fast aus den Nähten zu platzen droht.“ beschreibt Edwin Scholz die Situation. „Waschmöglichkeiten, Spritzenaustausch, diverse Freizeitangebote und eine offene Beratung werden gern von den Konsumenten in Anspruch genommen. Oberstes Gebot jedoch ist die Anonymität.“ so Manfred Gesch.
Der Arbeitskreis Jugend- und Drogenberatung im Kreis Warendorf ist auch Träger der Fachstelle für Suchtprävention. „Seit mehr als zwanzig Jahren blickt man auf eine qualifizierte, innovative Präventionsarbeit zurück, die auch über die Kreisgrenzen hinaus Anerkennung erworben hat.“ so das Team der DROBS.
Auf die Frage der SPD- Landtagskandidatin Annette Watermann- Krass, wo der Beratungsstelle aktuell der „Schuh drückt“, gab ihr der Geschäftsführer der DROBS, Edwin Scholz, eine Bitte mit auf den Weg nach Düsseldorf:“ Uns wäre schon geholfen, wenn die sehr eng geschnürten Förderrichtlinien gelockert würden. Dann könnten wir auch ohne finanziellen Mehreinsatz weiterhin qualitativ hohe und effektive Arbeit leisten.“

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