. . . und fordert Landrat Kirsch zur Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden auf
Die SPD-Kreistagsfraktion unterstützt die von der IHK Nord, der Handwerkskammer, der GfW Beckum, dem Kreis Warendorf und der Kreishandwerkerschaft ins Leben gerufene Initiative „Pro WAF – Für Wirtschaft, Arbeit, Fort-schritt“ und sieht sowohl in Wirtschafts- und Verkehrsfragen als auch auf dem Arbeitsmarkt dringenden Handlungsbedarf für den Kreis Warendorf, so Reimund Juli, Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion in einer Pressemitteilung gegenüber unserer Zeitung. Befremdlich sei es aber, dass der zuständige Fachausschuss nicht in die Entscheidungsfindung zur Gründung dieser Initiative eingebunden worden ist, so Dagmar Arnkens-Homann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin der Fraktion für Wirtschaftsfragen. „Es ist schon merkwürdig, dass der Landrat so wichtige Initiativen für den Kreis Warendorf - völlig losgelöst von der Politik – allein startet, ohne den zuständigen Fachausschuss auch nur zu informieren. Dieses Vorgehen passt wieder einmal genau ins Bild, dass der Landrat der Öffentlichkeit vom „großen Macher, der alles Besser und Alleine kann“ gerne vermitteln will.
Die Einbeziehung der Politik hält er offensichtlich für hinderlich,“ so Dagmar Arnkens-Homann. Für ausgesprochen kontraproduktiv und schädlich hält Juli die Tatsache, dass offensichtlich nicht alle Bürgermeister der kreisangehörigen Städte und Gemeinden in diesen Gründungs-Prozess mit eingebunden worden sind. „Wenn die Initiative Pro WAF erfolgreich für unsere Region, und damit für die Menschen, sein soll, gehören die Städte und Gemeinden unseres Kreises unbedingt mit ins Boot, und zwar als gleichwertige und gleichberechtigte Partner. Eine interkommunale Initiative, gestützt von der IHK Nord, der Handwerkskammer, der GfW Beckum, dem Kreis Warendorf, der Kreishandwerkerschaft, den Banken und namhaften Unternehmern der Region, die die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und der Standortbedingungen im Kreis Warendorf gemeinsam im Blick haben, ist jetzt mehr gefragt als ein neues Forum für die Selbstdarstellung des Landrates“, so Juli für die SPD-Kreistagsfraktion. „Wir erwarten vom Landrat, dass er unverzüglich mit dieser Initia-tive in die entsprechenden Fachausschüsse geht und die Politik sowie die Bürgermeister der kreisangehörigen Städte und Gemeinden aktiv mit einbindet, damit „Pro WAF“ das werden kann, was sich viele davon erhoffen und erfolgreich für unseren Kreis wirken kann“ so Dagmar Arnkens-Homann abschließend für die SPD-Kreistagsfraktion.