SPD-Kreistagsfraktion besuchte im Rahmen der Reihe
„SPD-Kreistagsfraktion im Dialog“
das Kunstmuseum Ahlen
„Das Kunstmuseum Ahlen ist eine Reise wert“, stellte Reimund Juli, Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion beim Besuch des Kunstmuseums Ahlen mit Bewunderung fest. Mit dem Kunstmuseum Ahlen sei eine repräsentative Plattform und ein wichtiger Schauplatz des kulturellen Lebens in Ahlen und der Region entstanden, welches seines Gleichen . . .
sucht, war die übereinstimmende Meinung der SPD-Fraktionsmitglieder. Museumsdirektor, Burkhard Leismann, der die Fraktion durch das Museum führte, erläuterte die Entstehungsgeschichte des Museums und wies auf die besondere architektonische Note des Museums hin.
Das Kunstmuseum Ahlen besteht seit Oktober 1993. Es verdankt seine Entstehung der privaten Initiative des Unternehmers Theodor F. Leifeld, der einer eleganten denkmalgeschützten Villa aus gründerzeitlichen Jahren ihre alte Schönheit wiedergab und ihr reizvolles Inneres restaurieren ließ. Die herrschaftlichen Räume des im Stil der Neurenaissance erbauten Hauses am markanten Standort des ehemaligen Westtores der Stadt Ahlen sind seit dem repräsentative Plattform und wichtiger Schauplatz des kulturellen Lebens in Ahlen und der Region.
Seit der Erweiterung des Museums im Jahre 1996 präsentiert sich das Haus als einzigartiges Ensemble dreier Gebäude unterschiedlicher Epochen der Architekturgeschichte. Der vornehme Charakter der ursprünglich als Stadtwohnung geplanten Villa aus dem 19. Jahrhundert tritt seitdem in Zwiesprache zu der kühlen Modernität einer Stahl-Glas-Verbundkonstruktion des 20. Jahrhunderts als Mittelbau. Ein weiteres denk-malgeschütztes Gebäude - als Ackerbürgerhaus im Geist des 18. Jahrhunderts errichtet - schließt sich an und vollendet mit seiner eher schlichten Erscheinung das harmonische Zusammenspiel unterschiedlicher Architekturformen.
Mit fünf wechselnden Ausstellungen jährlich stellt das Kunstmuseum Ahlen in seinen nach bestem Standard der Museumstechnik ausgestatteten Räumen wesentliche Aspekte der Kunst des 20. Jahrhunderts vor. Im regelmäßigen Wechsel werden zum einen Werke der Klassischen Moderne, zum anderen der jüngeren, zeitgenössischen Kunst präsen-tiert. Somit gibt das Kunstmuseum Ahlen in seiner Ausstellungstätigkeit nicht nur Einblicke in die Entwicklung der modernen Kunst, sondern vermittelt auch immer wieder neue Perspektiven auf das aktuelle Kunstgeschehen.
Als kleines „Dankeschön“ für die sehr kompetente Führung überreichte Juli einen Scheck für die weitere Arbeit der Malschule, die in vorbildlicher Weise im Kunst-museum Ahlen integriert ist und so Kindern ersten Zugang zur Kunst spielerisch ermöglicht. Ein Projekt, das zu fördern ist, stellten die Fraktionsmitglieder der SPD-Kreistagsfraktion einhellig fest.