Die SPD-Kreistagsfraktion befürchtet weitreichende Einschnitte bei der Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf durch die Kündigung der Gesellschaftsanteile an der GfW durch die Volksbanken im Kreis Warendorf. Diese Kündigung der Volksbanken im Kreis Warendorf kam für die politischen Gremien des Kreises völlig überraschend und wirft Fragen auf, so die erste Reaktion des Wirtschaftsarbeitskreises der SPD Kreistagsfraktion, die der Landrat im zuständigen Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt und Planung möglichst umgehend beantworten sollte. Der Ausstieg der Volksbanken aus der GfW sei nicht nur eine Schwächung der GfW sondern auch das falsche Signal für die Wirtschaftsregion, so der Arbeitskreis, Wirtschaft, Arbeit und Finanzen (WAF) der SPD Kreistagsfraktion und komme zu einer Zeit, wo
gemeinsames Handeln für unseren Wirtschaftsraum gefordert sei.
„Der Ausstieg der Volksbanken aus der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf mbH, ist mit der Begründung, die Volksbanken betreiben bereits Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf nicht nachvollziehbar, insbesondere dann nicht, wenn man bedenkt, dass alle an der Gesellschaft beteiligten Institutionen sich diesem kreisweiten Ziel der Wirtschaftsförderung verpflichtet fühlen“, so Reimund Juli, Vorsitzender der SPD Kreistagsfraktion. „Sollten das die einzigen Beweggründe für die Kündigung sein, so stellen sich dann allerdings grundlegende Fragen zur Verantwortung der heimischen Kreditinstitute für den Wirtschaftsstandort Kreis Warendorf und insbesondere für die Wirtschaftsförderung, fasst Detlef Ommen, stellvertretender Landrat und Vorsitzender des Ausschusses Wirtschaft, Umwelt und Planung, die Stimmung der SPD-Kreistagsfraktion zusammen.