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SPD-Fraktion befürchtet katastrophale Lage am Arbeitsmarkt durch Stellenabbau

Veröffentlicht am 19.01.2006 in Kommunalpolitik

Die SPD-Kreistagsfraktion befürchtet eine katastrophale Lage am Arbeitsmarkt und einen tiefen Einschnitt in die wirtschaftliche Entwicklung des Kreises Warendorf, wenn die Ankündigung der Geschäftsleitung der Gloria Werke wahr werden sollten, 300 Arbeitnehmern zu kündigen.
„Das wäre nicht nur ein schwerer Schlag für die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und ihren Familien, sondern auch katastrophal für die wirtschaftliche Entwicklung des Kreises Warendorf und der Gemeinde Wadersloh“, so die erste Stellungnahme des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit, Finanzen (WAF), der SPD-Kreistagsfraktion. „Neben allen Beteiligten vor Ort ist insbesondere die Landesregierung in Düsseldorf gefragt, hier unterstützend einzugreifen, um die heimischen Arbeitsplätze zu retten und um die wirtschaftliche Existenz einer ohnehin schon schwachen Wirtschaftsregion nicht zu gefährden“, so Reimund Juli

Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. Der Kreis alleine wird hier wenig ausrichten können, ist sich die SPD-Kreistagsfraktion sicher. „Wir werden unsere Landtagsabgeordneten Annnette Watermann-Krass und Thomas Trampe-Brinkmannn bitten, im Rahmen ihrer politischen Möglichkeiten in Düsseldorf für den Erhalt der Arbeitsplätze bei den Gloria Werken sich einzusetzen. Das gilt aber auch insbesondere für die CDU Abgeord-neten Recker und Sendker. Jetzt haben sie die Chance, ihre Kontakte zur neuen Landesregierung nutzbringend für die Region einzusetzen,“ so Klaus Werner Heger, Mitglied des SPD Arbeitskreises WAF und des Wirtschaftsausschusses des Kreises Warendorf. Die SPD-Kreistagsfraktion wird gemeinsam mit der Kreis - SPD sich für den Erhalt der Arbeitsplätze einsetzen und den engen Schulterschluss mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeit-nehmern suchen. Erste Gespräche mit den Gewerkschaftsvertretern und dem Betriebsrat sollen in Kürze folgen.

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