SPD fordert: Ticket-Preise im Nahverkehr senken

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„Nur ein gut ausgebauter und preislich attraktiver öffentlicher Personennahverkehr kann überzeugen" erklärt die SPD-Kreistagsfraktion. In einer Diskussionsrunde der Kreistagsfraktion mit den örtlichen SPD-Ratsfraktionen zum aktuell vorgelegten Entwurf des Nahverkehrsplans wurde deutlich, dass die Tarife für Bus und Bahn im Münsterland und damit auch der Westfalentarif im Vergleich zu den Nachbartarifgebieten deutlich zu hoch seien. 

Um langfristig mehr Bürgerinnen und Bürger dazu zu bewegen, den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu benutzen und damit ihr Auto stehen zu lassen, sind neben einem vielfältigen Angebot auch die Höhe der Fahrpreise ein entscheidender Faktor. „Der hohe Anteil an Autofahrern hat selbst bei einem guten Angebot einen entscheidenden Grund: Busse und Bahnen sind zu teuer und bieten deshalb keinen Anreiz für einen Umstieg“ erklärt dazu Detlef Ommen, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion. Die SPD fordert die für die Tarif-Preise verantwortliche Verkehrsgemeinschaft Münsterland (VGM), zu der auch das kommunale Verkehrsunternehmen RVM gehört, auf, die Fahrpreise für das Münsterland dauerhaft zu senken.
 
Zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements von Jugendlichen hat die SPD-Kreistagsfraktion eine weitere Maßnahme beschlossen. Die Jugendlichen, welche durch den Erwerb der JULEICA (Jugendleiter-Card) sich bereits durch hohes Engagement ausgezeichnet haben, sollen besonders gefördert werden. Sie sollen durch einen Rabatt die Fun-Card für Busse und Bahnen zu einem deutlich ermäßigten Preis erhalten können. Einen entsprechenden Antrag zur Beratung und Entscheidung hat die SPD-Kreistagsfraktion für den Kreishaushalt 2019 gestellt.
 

Bildunterschrift: Klaus-Werner Heger, Maria Hamann, Ingo Stude, Florian Westerwalbesloh, Anne Claßen, Sophia Laura Maschelski, Detlef Ommen und Dr. Wilfried Hamann

 

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Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt die Arbeit des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig. Dieser hat zehn Jahre nach dem Bekanntwerden des sogenannten Missbrauchsskandals eine kritische Bilanz der bisherigen Anstrengungen gegen Missbrauch in Deutschland gezogen. Er fordert mehr politische Initiativen, eine Stärkung von Beratungs- und Ermittlungsstrukturen sowie den Ausbau von Prävention und Sensibilisierung der Öffentlichkeit, erklären Sönke Rix und Susann Rüthrich.

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