SPD Sendenhorst Albersloh

Für unsere Stadt, für unser Dorf, für die Menschen.

Quo vadis, WLE?

Veröffentlicht am 26.01.2010 in Kommunalpolitik

(v.l.) Gnerlich, Ommen, Arnkens-Homann, Dr. Christ, Daldrup

Die Zukunft der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE) stand im Mittelpunkt der letzten Fraktionssitzung der SPD-Kreistagsfraktion. Als Fachleute informierten dazu WLE-Geschäftsführer Dr. Eberhard Christ und Friedrich Gnerlich, zuständiger Dezernent des Kreises Warendorf.

Dr. Christ erläuterte die Aufgaben und Leistungen der WLE als Transportunternehmen und konnte hier für die letzten 10 Jahre eine überaus positive Entwicklung darstellen. "Die Steigerung des Umsatzes in dieser Periode um ca. 70 % ist ein gewaltiger Erfolg und stellt ein überdurchschnittliches Wachstum dar", so Dr. Christ. Friedrich Gnerlich berichtete über die Gespräche mit den Gesellschaftern nach dem vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) beschlossenen Ausstieg aus der WLE. "Wir sind auf einem guten Weg, eine auf Dauer wirksame solide Vereinbarung über die Finanzierung der WLE zu treffen", so Gnerlich.

Ein weiteres Thema war die mögliche Reaktivierung der WLE-Strecke von Münster über Sendenhorst nach Neubeckum für den Personenverkehr. Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) hat für 2010 die Überarbeitung des Gutachtens angekündigt, um eine neue Entscheidungsgrundlage mit aktuellen Daten zu schaffen. Für die SPD stellt die WLE-Strecke von Münster über Sendenhorst nach Beckum eine zentrale Verkehrsachse im Personenverkehr dar. "Wir müssen hier alle Möglichkeiten ausschöpfen, durch Infrastrukturmittel des Landes oder des Bundes die WLE-Strecke wieder für den Personenverkehr zu öffnen" erklärt Detlef Ommen, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, eine seit langem bestehende SPD-Forderung.

Homepage SPD-Kreistagsfraktion WAF

SPD-Fraktion im Bundestag

Am 20.04.2026 wurden die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 sowie die Dunkelfeldstudie "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland 2024" veröffentlicht. Dabei fällt auf: Die Zahl der erfassten Sexualdelikte bleibt weiterhin hoch. Besonders Vergewaltigungen haben zugenommen. Unter den Opfern sind überwiegend Frauen, wobei junge Erwachsene besonders betroffen sind. Die Anzeigequote ist nach wie vor besonders gering, sagen Carmen Wegge und Sebastian Fiedler.

alle Pressemitteilungen

Mitmachen in der SPD