SPD-Kreistagsfraktion sieht weiteren Handlungsbedarf bei der Integration von Frau und Beruf im Kreis Warendorf
Zu einem lebhaften Meinungsaustausch trafen sich Landrat Dr. Olaf Gericke und die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion auf Einladung des Fraktionsvorsitzenden Reimund Juli in der “Waldmutter“ in Sendhorst. In einer offenen und sachlichen Atmosphäre wurden Themen des vergangenen Jahres, wie z.B. der Umgang mit Asylbewerbern, die Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung und die aktuell anstehenden Haushaltsberatungen mit Dr. Gericke diskutiert. Einen breiten Raum nahm die Diskussion über die Neuausrichtung der gfw ein.
Sehr kritisch wurde von der SPD-Kreistagsfraktion angemerkt, dass . . .
die gfw durch das Beratungsangebot „Familie und Beruf“ parallele Strukturen im Bereich „Frau und Berufe“ schaffe. Die SPD-Kreistagsfraktion hob hervor, dass seit Jahren die Regionalstelle Frau und Beruf im Kreis Warendorf erfolgreiche Arbeit in diesem Bereich leiste. „Es kann doch nicht sein, dass wir durch die Neuausrichtung der gfw neue parallele Strukturen schaffen und dabei gleichzeitig gewachsene und erfolgreiche Strukturen zerstören“. Mit diesen Worten fasste Reimund Juli, Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, die Diskussion zusammen. Die Fraktion forderte Dr. Gericke auf, alle Möglichkeiten zu prüfen, den vorhandenen Sachverstand der Regionalstelle Frau und Beruf in die Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf mit einzubeziehen. „Wir werden diesen konstruktiven Dialog mit Ihnen fortsetzen,“ versprach Reimund Juli, der sich bei Dr. Gericke für die konstruktive und offene Diskussion bedankte.
Auf dem Foto von links: SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender, Reimund Juli, Warendorf; Landrat Dr. Olaf Gericke und Klaus-Werner Heger, Telgte.