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Kreistag soll Beteiligung der RWE AG am Bau des Atomkraftwerkes in Belene ablehnen

Veröffentlicht am 11.03.2009 in Kreistagsfraktion

Kreis Warendorf. Die SPD-Kreistagsfraktion will, dass der Kreis Warendorf den vom RWE-Vorstand geplanten Neubau eines Atomkraftwerkes, russischen Reaktortyps, in Belene, Bulgarien, ablehnt. Nach Ansicht vieler Fachleute, so die SPD-Kreistagsfraktion, stellt der Bau dieses Reaktors ein nicht tolerierbares Sicherheits- und Umweltrisiko dar.

Belene liegt im Erdbebengebiet und sowjetische Wissenschaftler warnten bereits in den frühen Achtzigern vor einer Realisierung an diesem Standort. „In einer globalen Welt lassen sich wirtschaftliche und ökologische Fragen nicht mehr nur isoliert national beantworten. Deshalb berührt uns diese Frage auch im Kreis Warendorf, insbesondere in unserer Funktion als Anteilseigner der RWE. Auch wenn im Jahr 2008 schon wichtige Vorentscheidungen zum geplanten Bau seitens des Vorstandes getroffen worden sind, müssen wir uns unserer Verantwortung stellen und dieses Thema auf die Agenda des Kreistages stellen,“ so Reimund Juli, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

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