SPD Sendenhorst Albersloh

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Großes Interesse an Energiewende in Sendenhorst

Veröffentlicht am 19.11.2011 in Kommunalpolitik

(v.l.) Werner Paschke (Pax Christi), Gerhard Trottier (Tschernobyl-Aktion Albersloh), Theodor Lohölter (Deutsch-Ausländischer Freundeskreis), Hans UlrichMenke (B.f.A.), Annette Waterman-Krass (SPD Sendenhorst), Bürgermeister Berthold Streffing (Sendenhorst) und Bürgermeister Winfried Roos (Saerbeck)

Die Bündnispartner SPD Sendenhorst, B.f.A., Deutsch-ausländischer Freundeskreis, Pax Christi- Gruppe Sendenhorst und Tschernobyl-Aktion Albersloh hatten zu der Veranstaltung „Energiewende –Wie schaffen wir das in Sendenhorst?“ eingeladen. „Global denken – lokal handeln“ – dieses Motto kann gerade in dem Bereich der Energiewende aktiv von den Kommunen umgesetzt werden“, damit begrüßte Annette Watermann-Krass die zahlreich erschienenen Bürger und Bürgerinnen in der Gaststätte „Zur Börse“.

Zunächst informierte Bürgermeister Streffing über den aktuellen Stand des Klimaschutzes in Sendenhorst und betonte, dass auf diesem Gebiet bereits schon einiges passiert sei: Neben dem Ausbau der Bürgerradwege zur Verbesserung der Mobilität, der Erweiterung des ÖPNV sowie der Sanierung der öffentlichen Gebäude und der Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft (BESA eG) ist vor allem im Bereich der erneuerbaren Stromerzeugung einiges zu vermerken.

Der Bürgermeister führte dazu konkrete Zahlen an: Von 43 Mio. Kwh Gesamtstromverbrauch in Sendenhorst werden auf dem Sendenhorster Stadtgebiet bereits 43 % aus erneuerbaren Erzeugungsquellen produziert. Hierbei handelt es sich um Windkraft, Fotovoltaik und Biogas. „Auf dem Weg zur Klimaneutralität liegt Sendenhorst nach Sassenberg damit an zweiter Stelle im Kreis Warendorf“, stellte Bürgermeister Streffing heraus.

Wie man es schaffen kann, als Stadt bis zum Jahre 2030 klimaneutral zu werden, machte Bürgermeister Wilfried Roos in einem ausführlichen Referat am Beispiel der Modellklimakommune Saerbeck deutlich. Die Gemeinde Saerbeck hat in ihrem Klimaschutzkonzept sieben Handlungsfelder mit mehr als 150 Einzelprojekten definiert, die eng miteinander verbunden sind. Dabei ist die Entwicklung eines Bioenergieparks, in dem mittels Windkraft, Fotovoltaik und Biogas Strom erzeugt und verkauft werden soll, eine lokale Besonderheit.

Begeisternd führte er aus, dass das Klimakommune-Konzept von allen Saerbecker Bürgern und Bürgerinnen durch aktive Bürgerbeteiligung getragen wird. Heute liege die Versorgungsquote aus erneuerbaren Energien bei 84 %, sodass das Ziel, 2030 klimaneutral zu sein, realistisch ist.

In der anschließenden Diskussion wurden viele Aspekte erörtert, wie man einzelne Ideen auch für unsere Stadt nutzen könne.

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