Förderung des Schwimmunterrichts

Ratsfraktion

Antrag der SPD-Fraktion

Unter Teilposition 05 sind für 2019 8.320 Euro an Leistungsentgelten für Verkäufe von Süßwaren etc. und Erträge aus Vermietung für Schwimmkurse aufgeführt.

Die SPD beantragt, die Summe der geschätzten Gebühren aus der Vermietung für Schwimmkurse aus dem Ansatz zu streichen.

Die zurzeit im Sendenhorster Hallenbad angebotenen Schwimmkurse werden von vielen Eltern als zu teuer empfunden

Grund dafür ist die Tatsache, dass die SchwimmlehrerInnen eine Nutzungsgebühr an die Stadt entrichten müssen – die für die Eltern die Kursgebühren erhöhen. Im Internet sind Kosten bis zu 120 Euro für einen Kurs angegeben – das ist eine Summe, die sich viele Eltern nicht leisten können und wollen, insbesondere wenn mehrere Kinder in der Familie sind.

Studien belegen, dass die Zahl der Kinder, die (gut) schwimmen können, immer weiter abnimmt (u.a. Anhörung im Landtag NRW von 2016). Viele tragische Unfälle sind die Folge. Aus Sicht der SPD sollte deshalb jedes Kind die Chance bekommen, so früh wie möglich (gut) schwimmen zu lernen – auch außerhalb des Schwimmunterrichts an den Schulen. Sendenhorst hat mit dem Hallenbad gute Voraussetzungen dafür – die sollten gestärkt und nicht eingeschränkt werden. Der Wegfall der Nutzungsgebühren soll es der Verwaltung ermöglichen, gemeinsam mit den SchwimmlehrerInnen einen günstigeren Preis für die Kurse festzulegen.

Gleichzeitig sind die Zeiten für die Kurse wohl sehr eingeschränkt. Auch hier soll die Verwaltung in Gesprächen mit den anderen Nutzern für komfortablere Zeitfenster sorgen, um ggf. so mehr Kindern die Teilnahme an einem Schwimmkurs zu ermöglichen.

Diese Kinder und ihre Familien werden vermutlich später zahlende KundInnen des Hallenbades.

 
 

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SPD-Bundestagsfraktion

Missbräuchliche Abmahnungen, die nur dazu dienen Einnahmen zu generieren, werden künftig deutlich erschwert. Darauf haben sich jetzt die Koalitionsfraktionen geeinigt. Mit dem Gesetzentwurf zur Stärkung des fairen Wettbewerbs schützen wir insbesondere kleine Unternehmen und Online-Shops vor teils existenzgefährdenden Abmahngebühren und Vertragsstrafen bei Bagatellverstößen. Mit der Einigung kann das Gesetz nach der Sommerpause in 2./3. Lesung vom Deutschen Bundestag verabschiedet werden, sagt Dirk Wiese.

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