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Dramatische Kürzungsabsichten im Landeshaushalt betreffen auch den Bereich der Familienpolitik im Kreis Warendorf.

Veröffentlicht am 03.03.2006 in Kreistagsfraktion

Die Arbeitsgruppe „Kinder, Jugend und Familie“ der SPD - Kreistagsfraktion hat sich in ihrer letzten Sitzung mit großer Sorge den Auswirkungen des Landeshaushaltes NRW auf dem Kreis Warendorf beschäftig. „Die Kürzungsabsichten der Landesregierung gehen zu Lasten der Kommunen und des Kreises, beispielsweise bei den Zuschüssen für Kindertagesstätten und dem Landesjugendplan.“ so Dagmar Arnkens-Homann stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende. „Es sollen mindestens 100 Millionen Euro bei den Kindertagesbetreuung eingespart werden, damit lässt die neue Landesregierung die Eltern und Kommunen im Regen stehen und wenn die Landesregierung in diesem Jahr die Kinder- und Jugendarbeit um 21 Millionen kürzt, droht etlichen Jugendeinrichtungen das „Aus“, betont die Sozialdemokratin. Weiterhin stellt sie für die Arbeitsgruppe fest: „Kinder, Jugendliche und Betreuer haben darauf vertraut, dass die Förderung wieder auf 96 Millionen Euro angehoben wird.“ Die Mitglieder des Arbeitskreises waren sich einig, das

es da auch nicht sehr hilfreich ist in jedem Jugendamtsbezirk ein Familienzentrum einzurichten, mit einer Landesbeteiligung in Höhe von ca. 5.000 €. Abgesehen von dieser „minimalen“ Fördersumme die nur sehr begrenzt die Arbeit der Tagesstätten unterstützt, profitieren beispielsweise die Familien in Wadersloh nicht, wenn jetzt ein Familienzentrum in Telgte errichtet wird. „Die SPD-Fraktion im Kreistag hält daran fest, ihr hohes Engagement für die Familien fortzusetzen“, so die Kreistagsabgeordnete Maria Blömker-Stockmann. „Dabei ist ein zentraler familienpolitischer Ansatzpunkt der Ausbau verlässlicher Ganztagsangebote für Kinder der verschiedenen Altersgruppen, die Bildung, Erziehung und Betreuung miteinander verbinden. Hierdurch soll erreicht werden, die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf dauerhaft zu gewährleisten!“ so Blömker-Stockmann weiter. Für den Kreis Warendorf gilt auch weiterhin das Angebot der Betreuungseinrichtungen zu sichern und auszubauen, stellt der Arbeitskreis abschließend fest und das wird nicht zum „Nulltarif“ zu machen sein.

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