SPD Sendenhorst

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Bei der Diskussion alle Aspekte berücksichtigen

Veröffentlicht am 11.05.2021 in Schule und Bildung

Die SPD steht der Diskussion um die Errichtung einer zweiten Grundschule offen gegenüber, nicht aber einem Verzicht auf den Ausbau der Kardinal-von-Galen-Grundschule.

Entgegen der Annahme der Initiative "Grundschule neu denken" soll nicht die Fünfzügigkeit der Grundschule festgeschrieben, sondern vor allem der gesetzlich geregelte Anspruch auf eine Ganztagsbetreuung für alle Grundschüler*innen ab 2026 umgesetzt werden. "Wer die aktuelle, beengte Unterbringung der OGS unter dem Dach gesehen hat, weiß, dass hier keine Kapazitäten mehr vorhanden sind. Die SPD sieht nach diversen Ortsterminen hier schon seit einigen Jahren Handlungsbedarf", so SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Seitz-Dahlkamp. "Deshalb ist die SPD froh, dass in Sendenhorst nun bald mit dem Ausbau begonnen werden soll." Ein weiterer Zugewinn sind weitere Unterrichtsräume für die Differenzierung - auch die sind dringend notwendig.

Bei den Überlegungen solle man auch berücksichtigen, dass nicht nur an der Sendenhorster Grundschule, sondern auch in Albersloh ein entsprechender Ausbau bis 2026 notwendig sei.

Die Frage der Gründung einer zweiten Grundschule im Ortsteil Sendenhorst setze eine gründliche Abwägung voraus - es gebe derzeit weder ein Grundstück im Besitz der Stadt, noch eine Möglichkeit, über den aktuellen Flächennutzungsplan ein Grundstück auszuweisen. Das bedeute, dass auch im Falle einer Entscheidung für eine zweite Grundschule mehrere Jahre vergehen würden, bis diese gebaut sei, so Ralf Kaldewey, Sprecher der SPD im Stadtentwicklungsausschuss: "Für diese Zeit würde ein Stopp des Ausbaus an der KvG bedeuten, dass ab 2022 die Grundschulkinder mit noch weniger Raum im nicht erweiterten Schulgebäude auskommen müssten. Kurzfristige Lösungen sind dann allenfalls über weitere Container auf dem Schulgelände möglich."

"Zusammenfassend: Eine zweite Grundschule im Ortsteil Sendenhorst ist nur als langfristige Perspektive möglich - und in eine Entscheidung pro oder contra müssen auch finanzielle und organisatorische Überlegungen einbezogen werden", hofft die SPD-Fraktion darauf, dass die Initiative das bereits mehrfach geäußerte Gesprächsangebot in Kürze annimmt. "Wir wollen diese Diskussion konstruktiv führen, möchten aber, dass alle Gesichtspunkte dabei berücksichtigt werden.

KVG

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