Bundespolitik aus erster Hand

Bundespolitik

"Mir ist es wichtig, die Bodenhaftung nicht zu verlieren" - das war einer der ersten Sätze von Bernhard Daldrup MdB beim Bürgergespräch des SPD-Ortsvereins Albersloh. Einen Abgeordneten, der zeigt, das ihm Gespräch mit den Menschen im Wahlkreis wichtig ist, erwarten aber auch die Bürgerin und der Bürger vor Ort, machte Ortsvereinsvorsitzende Christiane Seitz-Dahlkamp deutlich. Aus diesem Grund hatte die SPD Albersloh zum Bürgergespräch im SozialZentrum (ehem. Gasthof Fels) eingeladen.

Neben der praktischen Arbeit in Berlin spielten bei dem Gespräch natürlich die großen Themen die Hauptrolle: Angefangen vom Mindestlohn über die Rente mit 67 bis zur Mütterrente und Elterngeld verwies der Abgeordnete auf zahlreiche Entscheidungen, die die große Koalition auf den Weg gebracht habe - und damit die Tagesordnung der "GroKo" wesentlich bestimme. Natürlich wirken die Entscheidungen auch auf die Lebensverhältnisse vor Ort - wie auch das Thema Fracking, das sich seit kurzem in der parlamentarischen Beratung befindet.

Vor allem aber berichtete er über die Verbesserungen der kommunalen Finanzlage der Kommunen, von denen rund 12 Mio. Euro auch im Kreis Warendorf ankommen, schließlich ist Daldrup als kommunalpolitischer Sprecher auch Vorsitzender der größten  Arbeitsgruppe in der Bundestagsfraktion.

Es kamen aber auch kritische Nachfragen zu einzelnen Politikfeldern: Die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern war ein weiteres Thema, bei dem die TeilnehmerInnen mehr Hilfen vom Bund erwarten, aber ebenso darauf hinwiesen, wie wichtig es ist, die Fluchtursachen zu beseitigen und eine konsitente Einwanderungspolitik zu entwickeln.

Zum guten Abschluss der Veranstaltung überreichte der Abgeordnete in seiner Funktion als SPD-Kreisvorsitzender gemeinsam mit Christiane Seitz-Dahlkamp Martin Wieczorek als neuem Mitglied der Albersloher SPD das Parteibuch.

Die Vorsitzende des Ortsvereins kündigte weitere Bürgergespräche an, um die die Bundespolitik "aus erster Hand" kennenzulernen und einzelne Themen wie TTIP oder Fracking zu vertiefen.

 
 

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