Verkehrsprojekte haben volle Unterstützung

Landespolitik

Bernhard Daldrup sprach mit Verkehrsminister Groschek

"Das Land steht weiter zur Notwendigkeit der beiden Ortsumgehungen im Zuge der L 586", mit dieser Aussage habe NRW-Verkehrsminister Mike Groschek eine klare Aussage zur weiteren Unterstützung des Landes für die Umgehungsstraßen um Sendenhorst und Albersloh gegeben. Bernhard Daldrup, SPD-Kreisvorsitzender, erklärte, dass er mit dem Minister konkret über die Situation in Sendenhorst und Albersloh gesprochen habe.

Anlass waren Termine im Münsterland, die Daldrup mit dem Minister absolvierte. "Auf dem Weg von der Infrastrukturkonferenz in Münster zum SGK-Kommunalempfang in Beckum hat der Minister  die Situation konkret kennengelernt. Die Unterstützung der Landesregierung bleibt uns sicher erhalten, wenn die Planungsarbeiten vor Ort abgeschlossen sein werden. Völlig unabhängig von den Mitteln für den Bau der Straßen ist aber zunächst der Abschluss der Planungen wichtig, so dass Baurecht überhaupt entsteht."

Dass das Land die begonnenen Maßnahmen auch bei knappen Kassen fortsetze, sei am Beispiel der Umgehungsstraße Wolbeck zu sehen. "Im Bauprogramm für Landesstraßen stehen für den weiteren Bau der Umgehung Wolbeck in 2013 rund 5,8 Mio. Euro zur Verfügung", so Daldrup, bisher seien bereits fast 15 Mio. Euro bereitgestellt worden.

Gegenstand des Gesprächs war auch die Verbindung von Sendenhorst nach Drensteinfurt (L 851), für deren Ausbau Bernhard Daldrup sich seit Jahren einsetzt. Die Straße ist als Verbindung zur A 1 für die Unternehmen in Sendenhorst von zentraler Bedeutung. Zwar steht die Maßnahme auf der Prioritätenliste der Bezirksregierung an dritter Stelle, allerdings ist es gegenwärtig nicht sehr  wahrscheinlich, dass mit dem Bauabschnitt in 2013 begonnen werde.  Der Minister hat zugesagt, dass seitens der Verkehrsministeriums geprüft werde, wie man bei der Verbesserung dieses Straßenzuges schneller vorankommen könne. Nicht zuletzt durch die Besuche der Ministerpräsidentin in Sendenhorst weiß man um die Bedeutung der VEKA AG und anderer Unternehmen in der Stadt, die auf diese Straße angewiesen sind.

Ebenso sei das Land daran interessiert, die Planungen zur Reaktivierung der WLE weiterzuentwickeln. Zwar werde noch einige Zeit ins Land gehen bis es auf dieser Strecke wieder Personenverkehr gebe, dennoch halte man auch an diesem Projekt fest.

 
 

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