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Verärgerung im Mobilitätsausschuss über die Straßenverkehrsbehörde des Kreises

Veröffentlicht am 12.05.2025 in Kommunalpolitik

„Damit können wir nicht zufrieden sein“, bewertet SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Seitz-Dahlkamp die Anordnung des Straßenverkehrsamtes des Kreises Warendorf zur Neuregelung des Radverkehrs an der Ladestraße. Die Verärgerung wurde in der Sitzung des Mobilitätsausschusses am Dienstag von allen Fraktionen geteilt.
 

Inhalt des von der SPD gestellten Antrags war eine Lösung für mehr Verkehrssicherheit zwischen Nord- und Neustraße – weil es hier eine unklare Beschilderung und gefährliche Situationen im Begegnungsverkehr gab. Herausgekommen ist durch die Anordnung des Kreises eine deutlich gefährlichere Lösung für Menschen, die mit dem Rad unterwegs, da sie nun auf der Straße fahren sollen – und das nicht im angesprochenen Bereich, sondern auf der gesamten Ladestraße.
„Der Radverkehr darf zwar noch - wenn gewünscht - auf dem kombinierten Fuß-/Radweg fahren, aber nur von Westen nach Osten und in Schrittgeschwindigkeit. Das ist keine Verbesserung der Situation, sondern führt zu neuen Unklarheiten. Die neue Regelung macht die Situation entlang der gesamten Lade- und Gartenstraße damit nun gefährlicher als vorher“, fasst Detlef Ommen als Ausschussvorsitzender zusammen, der erneut darauf hinweist, dass hier auch Schulkinder unterwegs sind.
Endgültiges Unverständnis traf dann die Information des Kreises erst nach der Einrichtung der Mobilstation hier Tempo 30 anordnen zu wollen: „Das Straßenverkehrsamt hätte die Möglichkeit, wenigstens mit einer Geschwindigkeitsreduzierung sofort für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen“, fragt sich Christiane Seitz-Dahlkamp, warum der Kreis immer wieder Anträge zum Schutz der schwächeren VerkehrsteilnehmerInnen in Sendenhorst und Albersloh ablehnt. „Wir wollen nicht, dass erst etwas passieren muss – damit es zu Veränderungen kommt.“
Zufrieden zeigte sich die SPD mit den Reaktionen der anderen Fraktionen: In der Sitzung des Verkehrsausschusses wurde von allen Fraktionen einstimmig beschlossen, Tempo 30 erneut zu beantragen und dem Kreis die Verärgerung über die aktuelle Anordnung mitzuteilen.“

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