Katrin Reuscher, Sophia Maschelski-Werning und die KandidatInnen
Ehrung für Bernhard Daldrup
Große Einigkeit und viel Optimismus bei der KandidatInnenaufstellung
Amtsinhaberin Katrin Reuscher soll Bürgermeisterin bleiben
Alte Hasen und neue Gesichter
„Wir gehen durch eine sehr lebhafte und gut besuchte Veranstaltung optimistisch und gut gelaunt in die Kommunalwahl“, fassen die SPD-Vorsitzenden Ralf Kaldewey und Christiane Seitz-Dahlkamp die Ergebnisse der Mitgliederversammlung zusammen, bei der auch die Kandidatin für das Amt der Landrätin im Kreis Warendorf, Sophia Maschelski-Werning, Zeit gefunden hatte, dabei zu sein.
Zu Beginn wurde Bernhard Daldrup für seine 50jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt. In ihrer Laudatio dankte Christiane Seitz-Dahlkamp ihm für seine Arbeit in Sendenhorst und Albersloh, aber natürlich auch darüber hinaus. „Du hast viele Funktionen innerhalb der Partei und Rau innegehabt – u.a. als SPD-Fraktionsvorsitzender, aber auch als Bundestagsabgeordneter oder Geschäftsführer der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik und dabei viel für die Menschen und die Identifikation mit der SPD getan.“ Besonders sei dabei gewesen, dass davon immer wieder die BürgerInnen vor Ort profitiert hätten, aber Bernhard Daldrup parallel auch die ganze Gesellschaft im Blick gehabt habe. „Du warst immer ansprechbar und für die SPD – nicht nur vor Ort – ein Motor.“ Dem Dank für die jahrzehntelange Treue fügte sie den Wunsch hinzu, dass er der Partei noch lange verbunden bleibe. Bernhard Daldrup verwies in seiner Antwort auf die Bedeutung (s)einer Mitgliedschaft in der SPD bzw. einer demokratischen Partei: Es bedeute eine bewusste, an bestimmten Zielen orientierte Verortung in der Gesellschaft und aus seiner Sicht auch eine Immunisierung gegen rechts.
Bei der anschließenden Aufstellung der Kandidierenden für die Kommunalwahl gab es ausschließlich einstimmige Ergebnisse – auch für Bürgermeisterin Katrin Reuscher, die erneut von der SPD unterstützt wird. „100% der Stimmen stoßen zwar manchmal auf Skepsis“, meinte Annette Watermann-Krass, die die Sitzung leitete. In diesem Fall sei aber aus den Wortmeldungen deutlich geworden, dass alle Anwesenden sowohl die bisherige Arbeit der Bürgermeisterin als auch die aller WahlkreiskandidatInnen hoch schätzten und mit ihren Stimmen für eine Fortsetzung der erfolgreichen gemeinsamen Arbeit votierten.
Bürgermeisterin Katrin Reuscher stellte ihr Programm für die nächsten Jahre vor – ihr liege daran, die anstehenden Aufgaben und Projekte wie zum Beispiel den Neubau der Feuerwache in Sendenhorst oder den Ausbau der Grundschule mit Engagement erfolgreich zu Ende zu bringen. Der langen Liste der Aufgaben für die Zukunft fügte sie eine Liste der Maßnahmen hinzu, die trotz Corona, Ukrainekrieg und Energiemangellage in den letzten fünf Jahre bewältigt wurden – wie etwa ein gutes Krisenmanagement, die Umgestaltung des Promenadenrings und des Schulhofs der Montessori-Gesamtschule.
Bei der anschließenden Vorstellung der Kandidierenden für die Wahlkreise wurde deutlich, dass erneut ein gut gemischtes Team für die SPD antritt, bei dem viel Erfahrung mit neuen Ideen, alt und jung, Albersloh und Sendenhorst und viele unterschiedliche persönliche und berufliche Perspektiven kombiniert sind. Besonders freute sich der Vorstand über mehrere Neumitglieder und Externe, die direkt politische Verantwortung übernehmen wollen. Der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Janus wies daraufhin, dass die Voraussetzungen vor Ort gut seien: „Die Kreispolizeibehörde stuft unsere Gemeinde als viertsicherste Im Kreis ein; wir haben ein Klima in Bürgerschaft und Verwaltung, das den Menschen Lust auf Beteiligung macht und soziale Politik ermöglicht.“ Dabei seien viele Aufgaben der Zukunft Dauerbrenner wie die Verbesserung des öffentlichen Personennnahverkehrs, aber auch zukunftsorientiert wie die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft.
„Die Liste der KandidatInnen verspricht eine Fortsetzung der guten Arbeit der SPD in Sendenhorst und Albersloh, viele neue Ideen und ein qualifiziertes Team, mit dem die Arbeit Spaß machen wird“, fasste Ralf Kaldewey zusammen. „Die Voraussetzungen sind gut – wir machen das Beste draus, soziale Politik für Sendenhorst und Albersloh – mit der SPD.“