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Teigelkampwiese wird Standort für Wohnraumcontainer

Veröffentlicht am 30.09.2015 in Kommunalpolitik

In der gemeinsamen Sitzung des Haupt-und Finanzausschusses und des Ausschusses für Schule und Soziales haben die Fraktionen einstimming die Teigelkampwiese als Standort für eine Wohnraumcontaineranlage zur Unterbringung von einzelnen männlichen Flüchtlingen beschlossen.

Entstehen soll eine Containeranlage für max. 26 Schlafplätze mit entsprechenden Sanitär-, Wasch- und Trocken-, sowie Kücheneinheiten.

In der Vorlage der Verwaltung heißt es dazu: "Die Unterbringung von Asylbewerbern in Wohncontainern wird planungsrechtlich als Anlage für soziale Zwecke gewertet. Gem. den „Hinweisen zur bauplanungsrechtlichen Beurteilung von Standorten für Unterkünfte von Flüchtlingen und Asylbegehrenden in den verschiedenen Gebietskulissen“ der Fachkommission für Städtebau vom 03.02.2015 können Gemeinbedarfsflächen mittels Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans gem. § 31 Absatz 2 BauGB zur Errichtung von Unterkünften für Flüchtlinge und Asylbegehrende genutzt werden.

In Rücksprache mit dem Bauaufsichtsamt des Kreises Warendorf erfüllt der Standort auf der Teigelkampwiese die planungsrechtlichen Voraussetzungen. Die erforderliche Befreiung von der im Bebauungsplan festgesetzten Art der Nutzung wurde in Aussicht gestellt."

Siehe zur Entscheidung auch die Anmerkungen von SPD-Ratsherr Bernhard Erdmann auf seinem Blog.

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Seit fünf Jahren rufen die Vereinten Nationen jeweils am 18. Juni den Internationalen Tag der Bekämpfung von Hetze aus. Sie machen so auf die wachsende Verbreitung von Hassrede aufmerksam und weisen auf Maßnahmen hin, Hassrede zu bekämpfen und den gegenseitigen Respekt zu stärken. Die SPD-Fraktion im Bundestag unterstützt das Anliegen der Vereinten Nationen ausdrücklich, sagt Gabriela Heinrich.

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