SPD verärgert: Chance vertan "dank" CDU und FDP

Kommunalpolitik

Die Diskussion im Ausschuss für Bildung und Kultur am Dienstag über Lichtkunst und Videoprojekte endete ohne Erleuchtung bei CDU und FDP.

Unter dem vielleicht etwas sperrigen Titel "Digitale Schaufenster" sollte für beide Ortsteile ein zu 100 Prozent gefördertes Videoprojekt umgesetzt werden. Vorgestellt wurde es bereits im Februar; Anschauungsmaterial wurde zur Verfügung gestellt; es gab noch Fragen aus der Politik. Gespräche wurden geführt - u.a. mit dem Pfarrer, dem Heimatverein Albersloh und dem Förderverein Haus Siekmann. Installiert werden sollten die Projekte am Haus Siekmann und im Pfarrzentrum in Albersloh - genutzt werden sollten sie von der Allgemeinheit, Vereinen, Schulen, zum Beispiel aktuell auch zum 850-jährigen Ortsjubiläum.

Obwohl es in vielen Gesprächen breite Zustimmung zu diesem Projekt gab, beerdigten CDU und FDP bei der erneuten Beratung die "Digitalen Schaufenster" - mit äußert dürftigen Begründungen: "Wollen wir nicht!" (CDU) und "Nicht am Haus Siekmann; nichts, was irgendwelche Folgekosten nach sich zieht" (FDP).

Aus Sicht der SPD sind das Begründungen, die jeden kulturpolitischen Ansatz vermissen lassen - obwohl man den in diesem Ausschuss erwarten muss, von jedem Mitglied. Dabei geht es nicht darum, dass der Ausschuss bewertet, was Kunst ist und was nicht. Das sind Aufgaben für Jurys, die vom Fach sind. Es geht darum, etwas möglich zu machen, Infrastruktur für Projekte zu schaffen!

Lichtkunst und Videoinstallationen sind seit Jahrzehnten eine Sparte der bildenden Kunst. Viele Kommunen nutzen sie für Festivals, zur (Innen-)Stadtgestaltung, bei besonderen Veranstaltungen, für Aktionen, usw. Das wäre auch in Sendenhorst und Albersloh möglich gewesen. Nun freut sich ein anderes Dorf über die Fördergelder in fünfstelliger Höhe - die Chance ist vertan.

CDU und FDP haben im Bereich der Kulturpolitik versagt

 
 

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