SPD-Sommerfest im Garten des Hauses Siekmann

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jürgen Krass, Annette Watermann-Krass, Bernhard Daldrup, Bernhard Erdmann (v.l.)

Die SPD in Sendenhorst lud zum Sommerfest in den Garten des Hauses Siekmann ein und Petrus meinte es gut. Bei strahlendem Wetter - keine Selbstverständlichkeit in diesem Sommer - gab es mit dem Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann und allerlei Getränken und Speisen beste Unterhaltung. Natürlich stand die Politik im Mittelpunkt. Die beiden heimischen Abgeordneten Annette Watermann-Krass und Bernhard Daldrup standen Rede und Antwort. Jürgen Krass ließ zu Beginn biografische Stationen des heutigen MdB nicht aus: Realschule St. Martin, dort Schülersprecher und schon früh in der Kommunalpolitik. "Sollten Bundespolitiker kommunalpolitische Erfahrungen haben?" Klares Ja vom MdB - und ebenso sieht's auch die Landtagsabgeordnete. Daldrup ist mit Sigmar Gabriel der Meinung, dass Abgeordnete wenigstens eine Periode auch einem Stadtrat angehört haben sollten: Praktische Lebenserfahrung hilft. Bernhard Erdmann, ebenso Moderator, rief mit seinen Fragen viele kommunalpolitische Erfolge in Erinnerung, die aus der Zeit der stammen, als die SPD den Bürgermeister stellte.

Danach schnell zur aktuellen Lage: Was ändert sich im Land, was für die SPD nach der verlorenen Landtagswahl? Annette Watermann-Krass, naturgemäß über den Verlust der Regierungsverantwortung enttäuscht, blickt dennoch optimistisch nach vorn. Kein Kind zurücklassen, also vorbeugende Politik zu machen, gewaltige Investitionen in die Bildung zu stecken, das bleibe der richtige Weg. Der schwarz-gelben Landesregierung tritt sie offensiv entgegen. "Wir haben das schon mal ertragen und überstanden. Obwohl fast 100 Tage im Amt, sei fast noch nichts Konkretes von der neuen Regierung entschieden. Kein guter Start", so die Abgeordnete. Skandale um die Tiermast wie bei Frau Schulze-Föcking oder einen Medienminister, der selbst Anteilseigner eines großen Medienhauses ist, das seien keine Beispiele für einen guten Start, im Gegenteil.

"CDU und CSU haben sich gestritten wie die Kesselflicker."

Dann ging's um den Bund: Bernhard Daldrup listete eine Reihe von Erfolgen auf, vom Mindestlohn über Rente, Pflege und seinem Schwerpunkt, der Kommunalfinanzierung - eine beeindruckende Bilanz. Daldrup war bereits in seiner ersten Wahlperiode Mitglied im wichtigen Finanzausschuss und zum kommunalpolitischen Sprecher befördert worden. So richtig in Fahrt kam er dann, als Bernhard Erdmann und Jürgen Krass nach den Unterschieden zur Union fragten. "Drei der vier Jahre haben sich CDU und CSU gestritten wie die Kesselflicker. Seehofer sprach von der Herrschaft des Unrechts, wollte die eigene Regierung verklagen und kanzelte Frau Merkel wie ein Schulmädchen ab", erinnerte er und fragte in die Runde: "Alles vergessen?" Deutliche Worte auch zur aktuellen Debatte um die Aufrüstung. "Frau Merkel widersetzt sich nicht den Forderungen der USA nach massiver Aufrüstung der NATO - die SPD erteilt diesem Weg eine klare Absage", so der Sendenhorster und setze dabei nach: "Auch in der Europapolitik wird Frau Merkel bei uns gefeiert - aber wir haben viele Staaten eher gegen Deutschland aufgebracht. Das geht nicht gut. Kaum ein Land ist so sehr auf Europa angewiesen wie wir - da ist Martin Schulz klar die bessere Alternative." Einmal dabei, setzte er sich auch mit anderen Parteien auseinander und nahm sich die FDP-Kampagne vor: "Eine reine one-man-show ist keine inhaltliche Alternative zur Politik."

Aber es ging nicht nur um Politik im Garten des Hauses Siekmann. Neben der guten Musik verlosten die Sozialdemokraten unter den Besuchern vier Berlin-Fahrten und zwei Fahrten zum Landtag in Düsseldorf. Nicht nur für die GewinnerInnen hat sich der Besuch des SPD-Festes gelohnt.

 
 

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