SPD Hiltrup besucht Ratsfraktion in Sendenhorst

Ratsfraktion

Die wachsende Stadt, fehlende Wohnungen, Nachverdichtungen und Verkehrsthemen beschäftigen Münster. Wie sieht es damit eigentlich wenige Kilometer weiter aus? Genau diese Frage veranlasste die SPD Fraktion der Hiltruper Bezirksvertretung ihre SPD Kollegen in der Stadt Sendenhorst zu besuchen. „Politische Beschlüsse in Münster bleiben nicht ohne Folgen für das Umland, Entscheidungen dort haben Rückwirkungen auch auf uns und doch wissen wir häufig nur sehr wenig voneinander“, beschreibt Hiltrups stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Claudia Westermann-Schulz die Situation. Wie in Hiltrup gibt es derzeit in Albersloh und Sendenhorst eine hohe Nachfrage nach Bauland und die Immobilienpreise steigen.

„Wir haben bereits weitere Baugebiete in der Planung, aber unser Ziel ist eigentlich eine nachhaltige Entwicklung im Bestand“, machte Annette Watermann-Krass, SPD Vorsitzende, Ratsmitglied im Rat der Stadt Sendenhorst und Landtagsabgeordnete, ihre Position deutlich. Was man nicht wolle sei jedoch, dass immer mehr der alten Bürgerhäuser, die bis heute Teile des inneren Ortsbildes in Sendenhorst prägen, abgerissen und durch große Neubauten ersetzt werden. Diese Problematik war auch den Hiltrupern nicht fremd, erlebt man doch auf der Marktallee ganz ähnliche Prozesse.

Neben dem Thema Wohnen, nahm auch das Thema Verkehr breiten Raum ein. Übereinstimmend wurde festgestellt, das Auto und Straße allein die Mobilitätswünsche der Bürger schon heute nicht bewältigen können. Für Sendenhorst spielt daher die Reaktivierung der WLE Bahnanbindung an Münster eine große Rolle. Als Beispiel wurde auf den Nachbar Ort Drensteinfurt verwiesen, der durch die gute Bahnanbindung erhebliche Standortvorteile habe. Bis die Bahn wieder fährt, sind Bus und zunehmend auch Fernradwegeverbindungen interessant. „Ich nehme als konkretes Vorhaben aus unserem Gespräch mit, das das Hiltruper Krankenhaus für Albersloh und Sendenhorst von großer Bedeutung ist und man sich dort dringend eine bessere Busanbindung wünscht,“ erklärte Hermann Geusendam-Wode, SPD Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Hiltrup. Auch Christiane Seitz-Dahlkamp, Fraktionsvorsitzende in Sendenhorst versprach in dieser Sache aktiv zu werden und kündigt entsprechende politische Initiativen an.

(Bild v.l.) Christiane Seitz-Dahlkamp, Angelika Pfeifer, Hermann Geusendam-Wode, Annette Watermann-Krass, Timo Lütke-Verspohl, Detlef Ommen, Claudia Westermann-Schulz

 
 

WebsoziCMS 3.8.9 - 001399113 -


 

SPD-Bundestagsfraktion

Am 27. Januar gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus. Nie vergessen werden wir die sechs Millionen jüdischen Kinder, Frauen und Männer, die durch Deutsche gezielt vernichtet wurden. Nie wieder darf es zu solchen Gräueltaten kommen. Die SPD-Bundestagsfraktion verneigt sich in Demut vor den Opfern und ihren Nachkommen, sagen Eva Högl und Marianne Schieder.

alle Pressemitteilungen