SPD für neue Radwegekonzepte

Kommunalpolitik

Auf Einladung der SPD-Fraktion setzten sich Vertreter des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC e.V.) aus Sendenhorst am Freitagnachmittag gemeinsam mit Fraktionsmitgliedern der SPD in Bewegung: Per Rad erkundeten sie einige neuralgische Punkte des Radverkehrs in Sendenhorst. „Wenn die Verkehrswende gelingen soll, müssen wir die aktuelle Vorrangstellung des Autos überdenken und die zahlreichen Vorteile der Fahrradmobilität durch geeignete verkehrsplanerische und bauliche Maßnahmen unterstützen“, so Annette Watermann-Krass, SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete.

Bei der Besichtigung mehrerer Verkehrsknotenpunkte verdeutlichten die ADFC-Mitglieder den Lokalpolitikern ihre Vorschläge zur Verbesserung der Sicherheit der Radfahrer. „Würde mehr im Sinne des Radverkehrs gehandelt, und damit die Unfallgefahr für die Radfahrer gemindert, würden sicherlich mehr Menschen auf das Rad umsteigen“ bilanziert Maria Schäfer, Sprecherin des Sendenhorster ADFC. Detlef Ommen, Verkehrsexperte der SPD, ergänzt: „Gerade das Münsterland als einzigartige Radfahrregion bietet hervorragende Möglichkeiten zur Umsetzung von modernen Mobilitätskonzepten, so wie sie die SPD fordert. Es darf keine Denkverbote geben. Ein Blick nach Holland oder Dänemark zeigt, wie erfolgreich vernetzte Konzepte sein können und damit gleichzeitig umweltschonend und entlastend für die Innenstädte sind.“

Viele konkrete Beispiele wurden auf der Tour diskutiert. Teilweise sind diese recht einfach, z.B. durch verbesserte, eindeutige Beschilderungen und Bodenmarkierungen, umzusetzen. Aber auch größere bauliche Veränderungen, wie beispielsweise die Umwidmung von Parkplätzen in Radfahrstreifen oder die komplette Neukonzeption von Übergangs- und Kreuzungssituationen, dürfen nicht tabu sein. Zahlreiche Anregungen nahmen die Mandatsträger mit und Fraktionsgeschäftsführer Timo Lütke-Verspohl sagte zu, dass bereits zu den anstehenden Haushaltsberatungen 2020 entsprechende Prüfaufträge an die Stadtverwaltung gestellt werden.

 
 

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SPD-Bundestagsfraktion

Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt die Arbeit des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig. Dieser hat zehn Jahre nach dem Bekanntwerden des sogenannten Missbrauchsskandals eine kritische Bilanz der bisherigen Anstrengungen gegen Missbrauch in Deutschland gezogen. Er fordert mehr politische Initiativen, eine Stärkung von Beratungs- und Ermittlungsstrukturen sowie den Ausbau von Prävention und Sensibilisierung der Öffentlichkeit, erklären Sönke Rix und Susann Rüthrich.

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