SPD-Fraktion unterstützt maßvollen Ausbau der Windkraft in Sendenhorst

Ratsfraktion

„Wind – und damit Energie – kann man nur da ernten, wo es ihn gibt“, das war das Fazit der SPD-Ratsfraktion eines Termins vor Ort im Süden Sendenhorsts – aus der Diskussion als Suchraum 0 bekannt. Dabei unterliegt die Ausweisung neuer Standorte verschiedenen Auflagen. So sind unter anderem bestimmte Abstände zu Wohnanlagen und auch zu bereits bestehenden Windrädern einzuhalten. Dadurch sind die Möglichkeiten, in Sendenhorst neue Standorte auszuweisen, eingeschränkt. Deshalb ist die Position der SPD-Fraktion in dieser Frage, im Interesse der Menschen, die heute hier leben und der folgenden Generationen, zu Lösungen zu kommen, die beides verbinden:

Soviel Schutz der Menschen, der Umwelt und der Landschaft wie möglich umzusetzen und gleichzeitig die Infrastruktur für eine Energieversorgung zu schaffen, die uns langfristig unabhängiger von Atomstrom, Kohle und Gas macht. Und zwar nicht nur in Sendenhorst.

„Die SPD spricht sich dafür aus, die Potentiale für Windenergie zu nutzen. Neue Anlagen müssen aber im Konsens mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern errichtet werden. Das gilt natürlich auch für die unmittelbaren Anlieger“, betonte Ralf Kaldewey als Sprecher im Stadtentwicklungsausschuss. Im westlichen Teil des Suchraums 0 gebe es interessierte Nachbarn, die bereit seien, einen Standort gemeinsam zu entwickeln und darüber hinaus auch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt beteiligen wollen. Die Möglichkeit, so genannte „Bürgerwindparks“ in NRW zu errichten, werde auch von der Landesregierung unterstützt.

Die SPD hält diese Variante für eine Chance für Sendenhorst, vergleichbar den Erfolgen, die die BESA bereits erzielt hat. Vor einer Entscheidung für einen Standort sei es jedoch unverzichtbar,  die notwendigen Artenschutzuntersuchungen durchzuführen. Die SPD plädiert hier wie die Verwaltung für eine Reduzierung des Untersuchungsraumes 0, jedoch auf den westlichen Bereich, da dieser geeigneter und eine Realisierung wahrscheinlicher und erwünschter erscheint.

„Wir wollen, dass der Ausbau regenerativer Energien in Sendenhorst weitergeht. Allerdings maßvoll - auch um die Interessen der Windkraftbefürworter und –gegner auszubalancieren. Energie- und umweltpolitisch halten wir einen weiteren Ausbau jedoch für unverzichtbar“, erklärte SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Seitz-Dahlkamp. Ihre Fraktion erwarte, dass die Verwaltung in einer der nächsten Sitzungen des Stadtentwicklungsausschusses das Planungsverfahren einleite.
 

 
 

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