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Sozialdemokraten diskutierten über neue Finanzierungsmodelle des Nahverkehrs

Veröffentlicht am 24.04.2014 in Verkehr

Wie kann ein attraktiver Nahverkehr in Zukunft finanziert werden?  Der demografische Wandel führt zu Herausforderungen in vielen Politikbereichen – auch und gerade beim Nahverkehr. Die Wünsche und Bedürfnisse steigen, rückläufige Zahlen von Schülerinnen und Schülern führen zu Nachfrage- und Einnahmerückgängen. Dies gilt auch für den Kreis Warendorf. Angesichts dieser Herausforderungen könne man „nicht einfach die Hände in den Schoß legen und die Folgen des demografischen Wandels abwarten”, erläutert Detlef Ommen, verkehrspolitischer Sprecher der SPD im Kreistag Warendorf.

Das Thema „Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs“ stand deshalb im Mittelpunkt einer gut besuchten Diskussionsveranstaltung, zu der die SPD im Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) eingeladen hatte. Dr. Jürgen Gies vom Deutschen Institut für Urbanistik (DIfU) erläuterte als Experte unterschiedliche Modelle aus dem In- und Ausland. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach neuen Finanzierungsquellen. Diese reichten, so Dr. Gies, von der Nahverkehrsabgabe, die in Frankreich genutzt wird, bis zum Bürger-Ticket, das wie das Semester-Ticket im Solidarmodell funktioniert.

“Wir werden die Ideen auswerten und näher untersuchen”, erklärte der SPD-Sprecher. “Für uns ist klar, dass wir mit Kürzungen im Angebot und ständigen Fahrpreiserhöhungen nicht weiter kommen, sondern neue Finanzierungsquellen benötigen. Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft und angesichts des Klimawandels brauchen wir einen starken Nahverkehr”, so Ommen abschließend.

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