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Landschaftsplan Telgte auf gutem Weg

Veröffentlicht am 13.06.2006 in Kommunalpolitik

SPD-Kreistagsfraktion im Dialog mit der Landwirtschaft vor Ort

Die SPD-Fraktionen des Kreistages Warendorf, des Telgter und des Ostbeverner Rates informierten sich in Telgte über den bisherigen Planungsverlauf. Für den Außenbereich von Telgte und einem kleinen Teil von Ostbevern stellt der Kreis Warendorf den Landschaftsplan Telgte auf. Dabei werden auch die vorhandenen Naturschutz- und Landschaftsschutzverordnungen integriert.

Den Plan erläuterten Friedrich Gnerlich, Dezernent des Kreises Warendorf, und Heinz-Jürgen Müller, Leiter des Amtes für Planung und Naturschutz. Die frühzeitige Bürgerbeteiligung für den Landschaftsplan fand im letzten Jahr statt. Mehr als 80 Gespräche seien bisher mit Betroffenen geführt worden. Zurzeit werden die Ergebnisse in den Plan eingearbeitet, so dass Ende 2006

die öffentliche Auslegung folge. Jeder könne dann wieder Anregungen und Bedenken geltend machen. Friedrich Gnerlich unterstrich das Ziel, die Regelungen nach Möglichkeit im Konsens mit den betroffenen Eigentümern zu erreichen.

Die Veranstaltung “SPD- Kreistagsfraktion im Dialog“ moderierte Klaus-Werner Heger, Ratsherr in Telgte und Kreistagsmitglied. Dagmar Arnkens-Homann, stellvertretende Vorsitzende der SPD- Kreistagsfraktion, dankte Bürgermeister Dr. Dietrich Meendermann, dass die SPD und die Ortslandwirte und Vorsitzenden der Landwirtschaftlichen Ortsvereine, Josef Everwin, Manfred Fockenbrock, Georg Schulze Dieckhoff und Hubert Severt, sich im Telgter Rathaus zu der gemeinsamen Diskussion treffen konnten.

„Die SPD-Kreistagsfraktion ist mit der Landwirtschaft und der Kreisverwaltung darin einig, dass der Landschaftsplan kein Plan ist, der abgehoben von der Realität nur am Planertisch entstehen kann“, betonte Klaus-Werner Heger. „Um erfolgreich zu sein, haben die Beteiligung und der Dialog mit den Betroffenen zu Recht größtes Gewicht.“

Hervorgehoben wurden die Leistungen der Landwirtschaft für den Schutz, die Pflege und die Entwicklung von Natur und Landschaft. Die Landwirte dürften nicht deshalb mit allzu vielen zusätzlichen Festsetzungen dafür „bestraft“ werden, dass alles noch so gut intakt ist. Dieser Forderung der Landwirtschaft wird mit dem Plan vielfach gefolgt , versprach Heinz-Jürgen Müller, denn es gehe weitgehend um Bestandssicherung der Münsterländischen Parklandschaft, dazu gehört die Landwirtschaft. Neue Naturschutzmaßnahmen auf Privatgrundstücken werden nur im Einvernehmen mit dem Eigentümer geschaffen.

Klaus-Werner Heger wies darauf hin, dass die Landesmittel für Naturschutz knapper geworden sind. Für die Verwirklichung von Landschaftsplan-Maßnahmen sollen deshalb verstärkt die Ausgleichsverpflichtungen herangezogen werden, die z.B. bei Eingriffen in die Natur als Folge von Bauprojekten entstehen. Der Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt und Planung des Kreises habe dazu dem Kompensationsflächenmanagement des Kreises zugestimmt.
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Foto ( von rechts nach links):

Josef Everwin, Heinz-Jürgen Müller, Friedrich Gnerlich,
Klaus-Werner Heger, Dagmar Arnkens-Homann

Homepage SPD-Kreistagsfraktion WAF

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