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„Kritik am geplanten Betreuungsgeld“

Veröffentlicht am 29.10.2009 in Familie und Jugend

„Das im Koalitionsvertrag ab 2013 vorgesehene Betreuungsgeld ist auch integrationspolitisch ein völlig falsches Signal“, so die Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Dagmar Arnkens-Homann.

Das von der schwarz-gelben Koalition geplante Betreuungsgeld bei dem ab 2013 Eltern die ihre Kinder bis zum Alter von drei Jahren zu Hause betreuen, monatlich 150 Euro erhalten, wird von vielen scharf kritisiert.

Der Kinderschutzbund und andere familien- und jugendpolitische Experten auch im Kreis Warendorf sprechen von einem falschen Weg und sorgen sich um die frühkindliche Förderung.
„Der Staat muss weiterhin in den Ausbau des frühkindlichen Bildungssystems, mehr Kindertagesstätten und Betreuungsangeboten investieren damit alle Kinder eine gute Förderung erhalten, insbesondere die Kinder aus dem bildungsfernen Milieu “ so Arnkens-Homann und sieht damit keine Vernachlässigung in der Familienpolitik.

Auch im Kreis Warendorf war man sich bisher politisch einig, dass die Bildungseinrichtungen für alle Kinder und zwar so früh wie möglich ausgebaut werden sollen. Als wirklich problematisch findet Arnkens-Homann die Aussage der neuen Bundesregierung, dass das Betreuungsgeld gegebenenfalls auch als Gutschein erhältlich sein soll, wenn Verdacht auf Zweckentfremdung bestehe.

'Denn' so fragt sich die Sozialdemokratin „wer soll nun Geld und wer Sachmittel erhalten und wer soll das letztendlich beurteilen und entscheiden“?

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