Am vergangenen Dienstag traf sich der von der SPD-Kreistagsfraktion initiierte Arbeitskreis Jugend & Soziales, um die thematischen Schwerpunkte für das Jahr 2010 festzulegen.
Wichtige Themen werden zum einen die medizinische Versorgung des Kreises Warendorf sein, zu der sowohl die jugendpsychiatrische Betreuung, als auch die Pflege der älteren Menschen zählt.
Ebenfalls ein Schwerpunkt wird die Verbesserung der Strukturen in der Jugendhilfe, insbesondere die der Schnittstelle zwischen Schule und Bildung, sein. Um die "immens wichtige" frühkindliche Bildung und die "Erreichbarkeit von Außenstehenden" zu gewährleisten, muss nach Meinung der Arbeitskreismitglieder der Ausbau der Kindertagesstätten weiter vorangetrieben werden. Die Betreuung der unter Dreijährigen muss auf hohem Niveau beschleunigt werden. Ein weiteres Thema, das vielen sozialen Unmut mit sich bringen wird, ist die durch die schwarz-gelbe Bundesregierung beschlossene Auflösung der ARGEN.
"Den Betroffenen im Kreis Warendorf stehen schwierige Zeiten bevor.", so Dagmar Arnkens-Homann, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und Leitern des Arbeitskreises. Die SPD habe damals durch die Zusammenlegung eine soziale Vereinfachung des Systems herbeigeführt. "Die Trennung der ARGE ist mehr als rückschrittlich.", fuhr Arnkens-Homann fort.
Neben einigen Mitgliedern der SPD-Kreistagsfraktion nahm auch die stellv. Geschäftsführerin der AWO Annegret Kost-Ateser und der ehemalige Kreisjugendamtsleiter Hans-Hermann Beier an der Sitzung teil.