Graue Erbsen und Inklusion

Schule und Bildung

Hans Feuß MdL, Kreis Gütersloh

Die SPD Sendenhorst hatte zum traditionellem politischen Aschermittwoch mit Grauen Erbsen in die Börse eingeladen. Die Vorsitzende Annette Watermann-Krass konnte dazu neben den Mitgliedern der SPD auch weitere Gäste begrüßen, die sich insbesondere für ihren Landtagskollegen Hans Feuß aus dem Kreis Gütersloh und seinem Bericht über den Stand der Inklusion an den Schulen in NRW interessierten.

Die verschiedenen Aspekte bei der Umsetzung des gemeinsamen Lernens von behinderten und nichtbehinderten Schülerinnen und Schülern konnte Hans Feuß sehr anschaulich beleuchten, da er über eigene berufliche Erfahrungen als Grundschullehrer und Fachleiter in der Lehrerausbildung verfügt. Jetzt begleitet er die Inklusion politisch im Landtag.

NRW ist das erste Bundesland, das den Auftrag der UN-Behindertenrechtskonvention zielgerichtet umsetzt. NRW hat die Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems im Schulgesetz verankert. Ab diesem Schuljahr beginnen die ersten Schritte auf diesem Weg. So sind zunächst die Jahrgänge der ersten und fünften Klassen in diesen Prozess einbezogen. Hier ist das gemeinsame Lernen die Regel. Eltern von Kindern mit einem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf können jedoch auch weiter die Förderschule wählen.

Bei aller Zustimmung für die Idee der Inklusion, so waren unter den Zuhörern auch besorgte Stimmen, die sich fragten, ob dieser Veränderungsprozess auch allen Beteiligten gerecht wird. Hans Feuß konnte verdeutlichen, dass die Schule ein wichtiger Ort für das soziale Lernen ist. Die Begegnung mit Menschen mit einem Handicap wird normal und macht Teilhabe möglich.

 Am Ende des lebhaften Gesprächs waren sich alle einig, dass wir auf einem guten Weg sind, es aber noch eine längere Zeit braucht, bis alle Voraussetzungen erfüllt sind.

 

 
 

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SPD-Bundestagsfraktion

Am 1. Juli 2020 hat offenbar eine große Mehrheit der russischen Bürgerinnen und Bürger den Verfassungsänderungen zugestimmt. Die SPD-Bundestagsfraktion zeigt sich besorgt über die angenommenen Änderungen, die unter anderem vorsehen, dass Wladimir Putin theoretisch bis 2036 Präsident seines Landes bleiben kann, sagt Johannes Schraps.

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