Förderung der Kinder ist besonders wichtig

Ratsfraktion

SPD-Fraktion besucht die OGS an der Kardinal-von-Galen-Schule

„Über hundert Kinder werden in der nächsten Zeit an der Kardinal-von-Galen-Grundschule Betreuungsangebote außerhalb der Schulstunden wahrnehmen. Der SPD-Fraktion ist es wichtig, hier auf eine gute Qualität zu achten und weitere Verbesserungen anzuregen“, nennt Christiane Seitz-Dahlkamp, SPD-Fraktionsvorsitzende, den Grund für den Besuch der Fraktion in den Räumen der OGS. In der Offenen Ganztagsschule an der KvG werden zurzeit 60 Kinder betreut; ab dem neuen Schuljahr sind rund 50 Kinder für das „8-13h-Angebot“ angemeldet.

Neben der Vorsitzenden des Schulausschusses, Annette Watermann-Krass, nahmen fast alle Fraktionsmitglieder an dem Gespräch mit Barbara Leifeld, der Leiterin der OGS, teil. Nach einer Besichtigung der Räume, bei der die Abläufe in der Betreuung dargestellt wurden, setzte man sich zu einem ausführlichen Gespräch zusammen. Dabei spielten vor allem die Frage nach weiteren Fördermöglichkeiten, nach der Betreuung von Kindern mit Behinderungen und der räumlichen Ausstattung der OGS eine zentrale Rolle.

Beeindruckt waren die Mitglieder der Fraktion von der guten Kooperation im Nachmittagsangebot mit SG, MuKo, Schachklub und FIZ. „Mit dem breiten Angebot an Arbeitsgruppen, Hausaufgabenbetreuung und der Öffnung in der zweiten Hälfte der Sommerferien stellen die Verantwortlichen eine Menge guter Angebote für die Kinder auf die Beine. „Das ist eine tolle Entwicklung“, fasste Edith Harig zusammen, die den Werdegang der Einrichtung seit den Tagen des Schulkinderhauses begleitet.

Einig war sich die SPD-Fraktion, dass diese Entwicklung im Interesse der Kinder weitergehen müsse. Jedes Kind der OGS hat ein Recht auf individuelle Förderung, wobei sich spezifische Bedarfe für den hohen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund ergeben und für Kinder, die sozialpädagogische Betreuung benötigen. „Wir sehen es als unbedingt notwendig an, dass an der KvG weiterhin eine Schulsozialarbeiterin zur Unterstützung tätig ist“, fordert Annette Watermann-Krass, „wünschenswert ist aber insbesondere ein gemeinsamer Förderplan aller Einrichtungen im Sinne aufeinander abgestimmten Handelns. Es muss vom Kind ausgehend gedacht werden“, fasste Annette Watermann-Krass zusammen, „und wenn sich daraus der Bedarf nach weiteren Fördermitteln ergibt, müssen wir von der Kommune Geld dafür in die Hand nehmen. Nur so lassen sich im präventiven Sinne spätere Kosten für die Stadt vermeiden.“

Auch die Frage, wie Kinder mit Behinderungen in Zukunft inklusiv an der KvG beschult und betreut werden sollen, wurde angesprochen. Hier sieht die SPD noch erheblichen Nachholbedarf.

Die SPD-Fraktion wird die Reihe ihrer Gespräche mit Kindertageseinrichtungen und Grundschulen in den nächsten Monaten weiter fortsetzen: „Bildung entscheidet über die Zukunft unserer Kinder – und über die unserer Gesellschaft. Dieser Bereich ist von zentraler Bedeutung. Hier müssen wir die besten Bedingungen schaffen – und das, was gut ist in Sendenhorst, noch besser machen“, so Annette Watermann-Krass.

Das Bild zeigt (v.l.) Barbara Leifeld, Heinrich Austermann, Wolfgang Janus, Edith Harig, Christiane Seitz-Dahlkamp, Annette Watermann-Krass, Ralf Kaldewey, Timo Lütke-Verspohl.

 
 

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