SPD Sendenhorst

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„Fit für den Klimawandel“ - Radtour zur NABU-Naturschutzstation in Hiltrup

Veröffentlicht am 31.07.2015 in Veranstaltungen

„Naturschutz für die Kreise Warendorf und Coesfeld sowie die Stadt Münster – das ist die Aufgabe der NABU-Naturschutzstation Münsterland“, erläuterte Dr. Britta Linnemann der Gruppe, die mit dem Fahrrad von Sendenhorst und Albersloh durch die Hohe Ward gefahren war. Dabei gehe es nicht nur um den Erhalt von Biotopen und ähnlichen Strukturen, sondern auch um Renaturierungsmaßnahmen und Anpassung von einzelnen Standorten an den Klimawandel.

Verschiedene Projekte der Station – wie die Renaturierung der Ems oder die Naturgenussroute - wurden in Haus Heidhorn vorgestellt und eine angeregte Diskussion entwickelte sich – u.a. über die Vereinbarkeit von Artenschutz und Windenergieanlagen, Erhalt der Artenvielfalt, den Rückgang von Biomasse und entsprechende Maßnahmen.

Nach der Besichtigung der aktuellen Hornissenausstellung – friedliche Insekten, wenn sie in Ruhe gelassen werden – ging es in den Wald zum Hauptprogrammpunkt: Unter Leitung von Michael Elmer spazierte die Gruppe zu einzelnen Elementen des Projekts „Fit für den Klimawandel“, das die NABU-Station gemeinsam mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW durchführt. Es richtet sich vor allem an private Waldbesitzer im Süden von Münster. In dem rund 4.000 ha großen Waldgebiet wird mit verschiedenen Maßnahmen versucht, den Wald als Kohlendioxidspeicher zu stärken – durch eine Stabilisierung des Wasserhaushaltes, eine bessere Kombination von Baumarten, Erstaufforstung und die Sicherung von Alt- und Totholz. Durch die Maßnahmen soll nicht nur die Anpassungsfähigkeit des Waldes an den Klimawandel, sondern auch als Erholungs- und Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten gestärkt werden.

Die Exkursionsgruppe fand die einzelnen Punkte der Tour – einen Baum mit „Bestandsgarantie“ für die Ewigkeit, eine Waldkinderstube und einen riesigen Wurzelballen sehr spannend. „Dass der Klimawandel bei uns  Folgen hat, kann man hier nicht nur sehen. Man kann auch praktisch nachvollziehen, was man dagegen unternehmen kann und muss – und zwar nicht nur hier in diesem Projekt“, verwies die SPD-Stadtverbandsvorsitzende Annette Watermann-Krass, die auch forstpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion ist, auf den Modellcharakter. „Fit für den Klimawandel“  wird wissenschaftlich begleitet und wird auch für andere Standorte anwendbar sein.

Die Besuchergruppe war sich einig: Die Arbeit der NABU-Station ist wichtig – denn der Klimawandel betrifft uns alle. Ein Besuch der Ausstellungen lohnt sich – für alle Altersgruppen. Und demnächst – so wurde es verabredet – wird auch die „Davert-Depesche“ an mehr Stellen in Albersloh und Sendenhorst ausgelegt, um die Arbeit der Station vor Ort noch bekannter zu machen.

Zu den Biologischen Stationen in Westfalen siehe hier.

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