SPD Sendenhorst Albersloh

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Besichtigung der Biogasanlage auf dem Hof Werring

Veröffentlicht am 18.08.2010 in Stadtverband

Trotz aufziehender Regenwolken machte sich eine Gruppe von Radfahrern am frühen Montagnachmittag auf den Weg. Ziel war der Hof Werring in der Bauernschaft Elmenhorst, genauer die Biogasanlage auf dem bäuerlichen Anwesen. Zu deren Besichtigung hatte die Sendenhorster SPD im Rahmen ihres diesjährigen Sommerferienprogramms eingeladen. „Wir haben gerade die Weizenernte abschließen können“, erklärte Karl Werring , so dass der lange verabredete Termin doch eingehalten werden konnte.

Vor der Besichtigung der Anlage gab Karl Werring einen knappen Überblick über seinen landwirtschaftlichen Betrieb und die Funktionsweise einer Biogasanlage. Neben der Kornbrennerei und der Bullen- und Schweinemast ist die Biogasanlage mit zurzeit 350 Kilowatt installierter elektrischer Leistung als drittes Standbein im Dezember 2004 hinzugekommen. Sie könne etwa 700 Haushalte mit Strom versorgen, machte deren Leistung deutlich. Auslöser für den Bau sei nicht zuletzt die seinerzeit vorgenommene Novellierung Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gewesen, mit der die Vergütungssätze für die Stromeinspeisung neu festgesetzt worden sind.

Nicht nur technische Aspekte kamen zur Sprache. Im Hinblick auf den Einsatz von Mais und Getreide wurde auch die Frage der Konkurrenz von Nahrungs- und Energieproduktion angesprochen. Karl Werring, der auch Kreislandwirt ist, sah hier aktuell kein Problem, was den Bereich der heimischen Biogasproduktion angehe. Problematischer sei aus einer Sicht z. B. der Pflanzenanbau für die Gewinnung von Bioethanol.
Der Kreis Warendorf, so fügte er hinzu, liege mit aktuell 22 Biogasanlagen deutlich hinter den Kreisen Borken und Steinfurt mit 50 bzw. 30 Anlagen zurück. In Sendenhorst werden gegenwärtig zwei neue Biogasanlagen gebaut.

Der Rundgang durch die einzelnen Stationen der Anlage vom Fermenter bis zum Blockheizkraftwerk (BHKW) und Trafostation zur Einspeisung ins Stromnetz verschaffte den Besuchern einen guten Eindruck davon, wie aus Gülle Strom entsteht. Mit der Abwärme des BHKW werden neben dem Wohngebäude auch die Stallungen beheizt.

Herzlicher Applaus der Teilnehmer der Exkursion unterstrich die Dankesworte der SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Annette Watermann-Krass an das Ehepaar Werring für die freundliche Bewirtung und die interessante Besichtigung.

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