Chance für die Sportstätten in Sendenhorst und Albersloh wahrnehmen
"Endlich ist es so weit. Ab dem 10. November können Anträge für die so genannte "Sportmilliarde" gestellt werden", begrüßt Ralf Kaldewey, SPD-Sprecher im Planungsausschuss, die Möglichkeit, die Sanierung der Sportstätten in beiden Ortsteilen endlich einen entscheidenden Schritt weiterzubringen."In den letzten Jahren waren verschiedene Sanierungsmaßnahmen immer wieder Thema - in beiden Ortsteilen gab es, vor allem in den Haushaltsberatungen, aber auch bei Ortsterminen und in einem Arbeitskreis einen intensiven Austausch über notwendige Maßnahmen, deren Finanzierung und Umsetzung. Wichtig war der SPD dabei, dass Verwaltung und Sportvereine zu Lösungen kommen, die für alle Beteiligten langfristige Planungssicherheit schaffen. Bislang scheiterte Konkretes allerdings an den Finanzen."
Das soll sich ändern: Mit dem neuen Programm zur „Sanierung kommunaler Sportstätten" unterstützt der Bund die dringend nötige Modernisierung der kommunalen Sportinfrastruktur. Anfang September hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in seiner Bereinigungssitzung die so genannte „Sportmilliarde“ auf den Weg gebracht. Das Programm wird mit einer Milliarde Euro in vier Jahren ausgestattet, also einer erheblichen Summe. Gleichzeitig soll das Programm ein Modellprojekt zum Bürokratieabbau werden; es sieht zeitnahe Bewilligungen statt jahrelanger Antragsverfahren vor.
Die wichtigsten Eckpunkte des Programms:
• Fördersumme zwischen 250.000 Euro und 8 Millionen Euro pro Vorhaben
• Der Bund übernimmt 45 Prozent der förderfähigen Kosten (bei Kommunen im Nothaushalt 75 Prozent).
• Möglich sind Sanierungen von Hallenbädern, Freibädern, Sporthallen und Sportplätzen – in Ausnahmefällen auch Neubauten.
• Die Sanierung vereinseigener Anlagen ist in Abstimmung mit der Kommune möglich.
Nun können in wenigen Tagen die Anträge gestellt werden.
Angesichts des immensen und sich immer weiter entwickelnden Sanierungsbedarfs der kommunalen Sportstätten in beiden Ortsteilen ist für die SPD klar. Das Volumen kann von der Stadt keinesfalls ohne Zuschüsse bewältigt werden. Deshalb ist das Bundesprogramm eine große Chance, endlich seit Jahren dringliche Maßnahmen - wie die Sanierung des Kunstrasenplatzes in Sendenhorst oder die weitere Sanierung der Sportanlagen in Albersloh - umzusetzen.
"Aber wir denken weiter: Bereits bei den Haushaltsberatungen für dieses Jahr wollten wir als SPD-Fraktion eine Konkretisierung der Planungen inklusive der (langfristigen) Finanzierung. Eine Priorisierung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen der Sportstätten, in Kooperation mit den Vereinen halten wir - über einzelne Anträge hinaus - immer noch für nötig", so SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Seitz-Dahlkamp. "Einen entsprechenden Antrag hatten wir im Rat bereits Anfang September gestellt - auch um sicherzustellen, dass wir entsprechende Anträge und eine Aufnahme in das Sportstätten-Sanierungsprogramm so schnell wie möglich hinbekommen."
Zu den bevorstehenden Haushaltsberatungen erwarte die SPD hier einen klaren Fahrplan für die nächsten Maßnahmen - auch das sei ein Grund für eine frühe Antragstellung gewesen. "Es ist uns wichtig, dass unsere Sportstätten in einem guten Zustand sind. Schließlich dienen sie nicht nur der Bewegung und damit der Gesundheit, sondern sind auch Orte von Begegnung und Integration. Die Vereine leisten da eine wichtige Arbeit - und die müssen wir unterstützen."