Die SPD-Kreistagsfraktion Warendorf diskutierte auf ihrer letzten Fraktionssitzung sehr ausführlich den Jahresbericht der Kreispolizeibehörde Warendorf. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die Kriminalitätsentwicklung und die Entwicklung der Verkehrsunfallzahlen.
Mit Befriedigung nahmen die Fraktionsmitglieder den Bericht der SPD-Mitglieder im Polizeibeirat zur Kenntnis, dass die Kreispolizeibehörde . . .
sowohl bei der Verbrechensbekämpfung mit einer steigenden Aufklärungsquote als auch bei der Prävention auf einem sehr guten Wege ist, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Warendorf zu gewährleisten.
Besonders erfreut zeigten sich die Fraktionsmitglieder, dass das Konzept der „Mobilen Wache“ im Kreis Warendorf umgesetzt werden kann und die Präsenz der Polizei in den einzelnen Orten dadurch noch erhöht werden kann.
Ein weiterer Punkt der Beratung war die Entwicklung des Rechtsextremismus im Kreis, der jetzt auch im Kreis Warendorf vereinzelt auftritt. „Insbesondere vor Scheinorganisationen der Rechten, wie die rechtspopulistische Gruppe „Pro Warendorf“, die mit ausländerfeindlichen Parolen auf Stimmenfang geht und durch ihre Namensgebung ihre wahre Identität zu verschleiern sucht, gilt es frühzeitig zu warnen,“ bringt Annette Mors, Mitglied im Polizeibeirat und sozialpolitische Sprecherin der Kreistagsfraktion die Diskussion auf den Punkt.
„Dass Rechtsextreme im Kreis Warendorf bislang keine Chance auf „Randale“ haben, ist der erfolgreichen Arbeit der Kreispolizeibehörde zu verdanken“, so Norbert Bing, SPD-Mitglied im Polizeibeirat. „Die Kreispolizeibehörde mit ihren Frauen und Männern leisten sehr gute Arbeit für die Sicherheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürgern im Kreis Warendorf. Die nicht immer einfache Polizeiarbeit verdient unseren Dank und unsere Anerkennung“, so das Fazit des Fraktionsvorsitzenden, Reimund Juli.