Auch am nächsten Montag soll vor dem Rathaus in Sendenhorst wieder eine Mahnwache stattfinden. Nach den schrecklichen Vorfällen in Fukushima können und wollen wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sondern der Öffentlichkeit in einer weiteren Mahnwache deutlich machen, dass sich eine solche Katastrophe nicht wiederholen darf. 25 Jahre nach dem Supergau in Tschernobyl und den katastrophalen Vorfällen in Japan muss endlich gehandelt werden. Darin sind sich SPD, BfA, die pax christi-Gruppe Sendenhorst und der Deutsch-Ausländische Freundeskreis einig.
Deshalb laden wir alle, denen ein möglichst schneller Ausstieg aus der Atomenergie wichtig ist, zu einer gemeinsamen Mahnwache am Montag, dem 18. April 2011, um 18.00 Uhr, vor dem Rathaus in Sendenhorst sehr herzlich ein. Mit der Mahnwache möchten wir der Opfer der Katastrophe, die unsere Solidarität brauchen, gedenken, aber auch darauf aufmerksam machen, dass kein Atomkraftwerk absolute Sicherheit garantieren kann, auch wenn es in einem Gebiet steht, das als nicht erdbebengefährdet gilt.
Die Forderung, in eine Zukunft ohne Atomkraft blicken zu können, steht so im Mittelpunkt der Veranstaltung, die sich über jede Unterstützung durch Teilnahme an der Mahnwache freut.