CDU völlig verunsichert

Bundespolitik

Die Zustimmung zu Martin Schulz  und der SPD verunsichert die CDU, die die Glaubwürdigkeit von Martin Schulz untergraben will. Den Aufschlag macht Jens Spahn, Finanzstaatsekretär, der  Martin Schulz wegen der Abfindungen bei VW attackiert, mit denen Martin Schulz allerdings nichts zu tun hat. Meine Fraktionskollege Lothar Binding und ich haben gegenüber der Huff-Post darauf reagiert, hier der Auszug:

 

„Es ist schwer irritierend, dass sich ausgerechnet Jens Spahn in die Debatte um zu hohe Managergehälter einmischt", sagt der finanzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Lothar Binding im Gespräch mit der Huffington Post. Alle Vorstöße der SPD gegen hohe Managergehälter seien in den vergangenen Jahren stets am Widerstand der Union gescheitert.

Binding wundert auch die Kritik an Niedersachsens Ministerpräsident Weil in seiner Rolle als VW-Aufsichtsrat. "Er muss den bestehenden Verträgen, die zu hohen Abfindungen führen, Rechnung tragen", sagt der SPD-Politiker. "Statt daraus Schulz einen Vorwurf zu stricken, wäre es klüger seine Vorschläge für eine gerechtere Entlohnung in Zukunft zu unterstützen.“

Ähnlich äußerte sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup gegenüber der Huffington Post. Die Abfindung an die VW-Managerin hielte er für falsch. Aber: "Spahn spielt mit seinen Attacken auf Schulz das übliche Schwarze-Peter-Spiel, auf das die Menschen keine Lust mehr haben", sagt er. "Mit seiner Kritik an Schulz zeigt er, dass er an Managerboni in Wahrheit nichts grundlegend ändern möchte."Und weiter: "Wer, wenn nicht das Finanzministerium, in dem Herr Spahn Staatssekretär ist, könnte durch entsprechende gesetzliche Initiativen etwas an den zu hohen Managerboni ändern? Dabei sind sie nicht nur ein Problem bei Volkswagen, sondern bei fast allen anderen internationalen Unternehmen auch. Wir reden hier teilweise über das Hundertfache des Gehalts eines Bandarbeiters. Das ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Wenn das Bundesfinanzministerium entsprechende Vorschläge macht, sind wir dabei.“

 

Homepage Bernhard Daldrup

 

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