Beeindruckende und vielfältige Arbeit in der Sportschule

Sport

Warendorf. "Ich war zwar schon einmal hier - aber diesmal habe ich noch eine ganze Menge Neues kennengelernt" - so Dagmar Freitag, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion zum Abschluss ihres Besuchs in der Sportschule der Bundeswehr. Mit ihr waren auch Bernhard Daldrup, SPD-Bundestagskandidat und Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes, Dr. Erich Tertilt und Monika Kaiser von der Warendorfer SPD-Ratsfraktion gekommen, um sich über die Arbeit der Sportschule zu informieren.

Das weite Leistungsspektrum in Lehre und Ausbildung, der Sportfördergruppe und dem sportmedizinischen Institut beeindruckte die Gäste sehr.

Major Heiko Wömpener, stellvertretende Kommandeur, stellte sowohl die Geschichte und Organisation des Standortes dar als auch die unterschiedlichen Lehr - und Ausbildungsprogramme. Deutlich wurde dabei, dass durch die erfolgreiche Beteiligung an vielen internationalen Wettbewerben (u.a. Olympische Spiele) und auch durch deren Ausrichtung (unter anderem der CISM - einem internationalen militärischem Sportwettkampf) sowohl der Standort Warendorf als auch die dort ausgebildeten Sportlerinnen und Sportler national und international eine Spitzenstellung einnehmen.

Monika Kaiser wies auf die enge Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Standort hin, die für beide positive Auswirkungen habe. "Eröffnungsveranstaltungen auf dem Marktplatz in Warendorf bieten einen repräsentativen Rahmen - und machen auch überregional Werbung für Stadt und Sportschule." Die Verankerung in der Region hob auch Bernhard Daldrup hervor, der die Öffnung der Sportschule für heimische Sportlerinnen und Sportler begrüßte: "Die Sportschule hat 4.500 Sonderausweise ausgestellt, die Vereinen und Bürgern eine weitgehend kostenfreie Nutzung der Einrichtungen erlauben. Damit ist das Geld der Steuerzahler doppelt gut angelegt. Der Sportschule gebührt deshalb der Dank der Sportler, die ansonsten aufgrund der knappen öffentlichen Mittel, häufig mit nicht optimal ausgestatteten Sportstätten auskommen müssten."

Oberstabsfeldwebel Rudi Boberg, der über seine Arbeit in der Sportfördergruppe berichtete, wies auf die starke Identifikation der Sportlerinnen und Sportler mit der Bundeswehr als ihrem Arbeitgeber hin, der den sportlich Aktiven durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen auch den (Wieder-)Einstieg ins zivile Arbeitsleben ermöglicht. In diesem Zusammenhang bedauerte er, dass sowohl die Medien als auch Sponsoren das Logo der Sportschule nicht positiver wahrnehmen würden. "Das ist für mich völlig unverständlich, man muss mindestens von den öffentlich-rechtlichen Medien erwarten, dass die Zugehörigkeit der Sportler zur Bundeswehr nicht aus dem Bild gedrängt wird", so Bernhard Daldrup und auch Dagmar Freitag will der Sache nachgehen.

Aktuell wurden unter den Teilnehmern auch über das Thema "Doping im Sport" diskutiert: Einvernehmen bestand in der Ablehnung jeder Form des Dopings im Spitzensport. Dem vorletzten Bericht des Wehrbeauftragten des Bundestags, Reinhold Robbe, der dort Sorge um die Fitness der Soldatinnen und Soldaten unter dem Aspekt "passiver Lebensstil" geäußert hatte, wird in Warendorf mit etlichen Angeboten zur Prävention geantwortet. Oberstabsarzt Dr. Hans Hutsteiner, Leiter des sportmedizinischen Instituts, stellte verschiedene Angebote in dem Bereich vor - u.a. das sogenannte Personal Health Management für Führungskräfte. Er machte aber auch deutlich, dass durch die vielen Bereiche, in denen das Institut tätig ist, für die Forschung kaum noch personelle Ressourcen übrig blieben.

"Der Arbeit, die hier geleistet wird und denen, die sie tun, muss ein großes Lob ausgesprochen werden. Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit den Sportverbänden und -vereinen und der Stadt. Die SPD wird diese wichtige Arbeit auch weiterhin unterstützen", sicherten Dagmar Freitag und Bernhard Daldrup der Leitung der Sportschule zu und dankten für den herzlichen Empfang durch die Bundeswehr.

 

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