Zur 3. Mahnwache vor dem Sendenhorster Rathaus am Montag, dem 16. Mai 2011, in der Zeit von 18.00 bis 18.30 Uhr, laden SPD Sendenhorst, BfA, Deutsch-ausländischer Freundeskreis, Pax Christi und die Tschernobyl-Hilfe Albersloh alle Bürgerinnen und Bürger ein. Mit der Mahnwache möchten die Veranstalter der Opfer der Katastrophe in Japan, die unsere Solidarität brauchen, gedenken, aber auch darauf aufmerksam machen, dass kein Atomkraftwerk absolute Sicherheit garantieren kann, auch wenn es in einem Gebiet steht, das als nicht erdbebengefährdet gilt.
Am 15. Juni endet das Moratorium für die sieben ältesten Atomkraftwerke. Diese dürfen nicht wieder ans Netz gehen, fordern die Veranstalter. Auch die verbleibenden Atomkraftwerke müssen so schnell wie möglich abgeschaltet werden, damit eine Zukunft ohne Atomkraft Wirklichkeit wird.
Bei der zweiten Mahnwache haben Teilnehmer aufgeschrieben, warum sie gegen Atomkraft sind:
Ich bin gegen Atomkraft, weil
- sie unberechenbar ist!
- sie so tot-sicher ist!
- sie den Generationen nach uns nur Altlasten hinterläßt, die nicht beherrschbar sind!
- sie nur solange sicher ist, bis etwas schief läuft, dann ist die Erde sehr lange verseucht.
- wir es unseren Kindern und deren Nachkommen gegenüber nicht verantworten können!
- eine wahrscheinliche Erklärung für den Tod meines Kindes das Versagen der Atomanlage in Hamm vor 25 Jahren gewesen ist?!
- der Mensch unvollkommen und fehlerhaft ist und die Technik nicht beherrschen kann!
- die Endlagerung nicht geklärt ist!
- weil das Abfallprodukt - Plutonium - eine Halbwertzeit von 24.000 Jahre hat. Was bürden wir unseren Kindern da auf?
- aus dem "Zauberlehrling": Die Geister, die ich rief, die werd´ich nicht mehr los! - Das macht mir große Angst!
- die Technik nicht menschengerecht ist.
- weil die Gefahren bei einem Terroranschlag zu hoch sind.