Im Gespräch mit Milter Patenschaftsgruppe "Miteinander"

Bundespolitik

Einen nicht alltäglichen Besuch stattete der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup einer jesidischen Flüchtlingsfamilie und der Patenschaftsgruppe "Miteinander" im Warendorfer Ortsteil Milte ab. Bei der Geburt des vierten Kindes war die praktische Hilfe von Hannelore Geng gefragt, die zusammen mit ihrem Mann Ludwig und weiteren Ehrenamtlichen drei Flüchtlingsfamilien betreuen - darunter auch die Familie der 25-jährigen Safia. Bei dem Treffen im Haus der Familie Hafer-Schoppmann in Milte schilderte Frau Geng zunächst noch einmal die Geschehnisse. Zwei Wochen früher als erwartet, kündigte sich am frühen Morgen des 2. Mai die Geburt der kleinen Norschin an.

Nicht nur Hannelore und Ludwig Geng sind bei der Betreuung von Flüchtlingen in Milte engagiert. Unter dem programmatischen Namen "Miteinander" hat sich in der Kirchengemeinde vielmehr eine ganze Gruppe für die Flüchtlingshilfe in Milte, Einen und Müssingen gebildet. Einigkeit herrschte beim Gespräch im Hause Hafer-Schoppmann, dass die Aufnahme der Flüchtlinge als Gewinn für die Dorfgemeinschaft gewertet wird. An verschiedenen Beispielen erläuterte Ludwig Geng aber auch die täglichen Schwierigkeiten bei der Bewältigung des Alltags, insbesondere im Kontakt mit verschiedenen Behörden. Franz-Ludwig Blömker erläuterte, dass die Ortsteile durchaus weiteren Zuzug bräuchten, um die sozialen Einrichtungen mittelfristig aufrechterhalten zu können.

Die rasante Autofahrt reichte zwar, um den Hof des Geburtshauses in der Everswinkeler Bauernschaft Raestrup zu erreichen, aber nicht mehr, um noch rechtzeitig ins Haus zu gelangen. Das Kind wurde noch im Auto geboren, wobei Hannelore Geng assistierte, so dass der herbei gerufenen Hebamme nur noch blieb, das Kind abzunabeln. Fünf Stunden später waren Mutter und Tochter wohlauf zu Hause in Milte. 

Bernhard Daldrup wies darauf hin, dass der Bundestag in dieser Woche das Integrationsgesetz verabschieden werde. Darin seien viele Erleichterungen für die Aufnahme von Flüchtlingen sowohl hinsichtlich der Arbeitsaufnahme als auch der Ausbildung enthalten. Mit der Wohnsitzauflage wolle der Gesetzgeber eine gleichmäßige Verteilung im Land sicherstellen und die Integration erleichtern. Daldrup dankte und appellierte an alle, mit ihrem ehrenamtlichen Engagement fortzufahren. Die Entspannung bei der Zahl neuer Flüchtlinge dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir noch viele Jahre mit dieser Aufgabe konfrontiert sein werden. Die große Leistung Zehntausender von Ehrenamtlichen mit dem neuen Integrationsgesetz würdigte er und sicherte zu, sich auch weiterhin im Bundestag für eine humane Flüchtlingspolitik einzusetzen.

Bildunterschrift: Franz-Ludwig Blömker, Jamal Yazdin, Hiltrud Schoppmann, Hannelore Geng, Hildegard Schwegmann-Aerdker, Elisabeth Moss, Ludwig Geng, Bernhard Daldrup, Jürgen Hafer-Schoppmann

 

Homepage Bernhard Daldrup

 

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