Gesprächsfaden nicht abreißen lassen - Diskussion zum deutsch-türkischen Verhältnis

Landespolitik

Das angespannte Verhältnis zwischen Deutschland und der Türkei war erneut Gegenstand einer Gesprächsrunde, zu der der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup eingeladen hat. Das politische Frühstück in der Bäckerei Zimmermeier (Kapellenstraße) drehte sich um die aktuelle politische Lage in der Türkei und den Auswirkungen auf Deutschland.

Problematisiert wurde beispielsweise die Rolle der Ditib, angesichts von Vorwürfen, dass die Religionsgemeinschaft für politische Zwecke der türkischen Regierung genutzt werde. Ditib müsse auf jeden Fall politisch neutral bleiben und dürfe sich keinesfalls instrumentalisieren lassen. Andernfalls befürchteten die Teilnehmer eine deutliche Verschlechterung des bestehenden Verhältnisses.

Auch das bevorstehende Referendum zur Verfassungsänderung in der Türkei war Gegenstand der Runde. Übereinstimmung herrschte in der Forderung, dass über die Änderungen inhaltlich informiert werden müsse. Der Weg in ein Präsidialsystem müsse beschrieben und seine dramatischen Folgen für die Demokratie in der Türkei offen angesprochen werden.  Alle Beteiligten wollen sich für einen offenen Meinungsaustausch einsetzen und den Dialog fortsetzen. Es helfe nicht, so der gemeinsame Tenor, wenn die Kommunikation eingefroren werde. Bernhard Daldrup sagte zu, den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen. Er wies auf eine entsprechende Diskussionsveranstaltung am heutigen Dienstag in Telgte (Cafe Tante Lina, Kapellenstraße 10, 18.30) zum Thema „Welt im Wandel“ hin.

Foto: v.l.n.r.: Rainer Fust, Durmus Tüney, Dietmar Zöller, Ilkay Danismaz, Annette-Watermann-Krass, Cemil Tutumlu, Bernhard Daldrup, Haluk Köker, Serhat Ulusoy (auf dem Foto fehlen Veli Cubukcu und Ahmet Salincakli als Teilnehmer der Gesprächsrunde)

 

 

Homepage Bernhard Daldrup

 

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SPD-Bundestagsfraktion

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