„Ganztag“ eine Herausforderung für die Sportvereine

Sport


Dagmar Freitag und Bernhard Daldrup im Gespräch mit Vertrern der Sportvereine

Zu einem konstruktiven Gespräch trafen sich Dagmar Freitag und Bernhard Daldrup mit Vertretern vieler Sportvereine aus dem Kreis Warendorf in Ahlen. Dabei stellte Dagmar Freitag nicht nur die Akzente sozialdemokratischer Sportpolitik dar, sondern versprach, das Gespräch mit den Vereinen auch in der Zukunft fortzuführen. Ich komme gerne wieder.

Wer sich danach die Berichterstattung in der Lokalpresse vergegenwärtigte, konnte hingegen einen anderen Eindruck gewinnen. Auch seitens des Kreissportbundes wurde die Berichterstattung kritisiert.

Der beiliegende Leserbrief stellt den Verlauf des Gespräches dar.

Leserbrief zur Berichterstattung in den Westfälischen Nachrichten

Der Artikel „Frontalangriff auf die Sportvereine“ (WN vom 27.06.2009) ist bedauerlicherweise sehr fehlerhaft. Dagmar Freitag hat als sportpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion in der Veranstaltung auf die unterschiedliche Sportförderung in Deutschland hingewiesen: Spitzensport mehr durch den Bund, Breitensport mehr durch die Länder. Sie hat gemeinsam mit mir auf die NRW-Sportpauschale hingewiesen und erklärt, dass in Folge der Grundgesetzänderung es auch möglich sei, Sportstätten im Rahmen des Konjunkturpaktes -2 der Bundesregierung zu fördern. NRW verfüge aus dem Programm über 2,8 Mrd. Euro, davon 2,1 Mrd. Euro vom Bund.

Ein zweiter Bereich bezog sich auf die Förderung des Sports durch die Übungsleiterpauschale, behandelte steuerliche Fragen und befasste sich mit der Belastung von ehrenamtlich Tätigen durch Bürokratie. Auch der Komplex Sport und Doping kam kurz zur Sprache.

Längere Diskussionen gab es zum Zusammenhang von Ganztagsunterricht und Vereinssport. Der Präsident des Kreissportbundes, Ferdi Schmal, wies auf entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen für Vereine und ehrenamtlich Tätige im Sportbereich des offenen Ganztages hin. Die Entwicklung zum Ganztagsunterricht wurde seitens der Sportvertreter nicht kritisiert. Die Konkurrenz um Sportstätten und die zeitliche Belastung von Kindern spielte ebenso eine Rolle wie der Ruf nach mehr Sportanlagen, um Konkurrenzen auszuschließen.

Deutlich stärker als die im Artikel erwähnte Kritik wurde die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Sportvereinen betont. Schließlich habe ich Frage gestellt, wie die Vereine einen Beitrag zur Integration von Sportlern mit Migrationshintergrund leisten. Ferdi Schmal verwies in diesem Zusammenhang auf ein Förderprogramm des Landes, dass nicht so stark in Anspruch genommen werde, wie er sich dies erhoffe.

Es war eine sehr sachliche und konstruktive Diskussion, die seitens der SPD gerne fortgeführt wird.

Bernhard Daldrup

 

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SPD-Bundestagsfraktion

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