Equal Pay Day – Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Frauenpolitik


Die Frauen in der SPD-Landtagsfraktion. Mit dabei Annette Watermann-Krass

„Wenn Sie am Freitag Frauen mit roten Handtaschen im Stadtbild sehen, könnte es sein, dass Sie vor einer politischen Aktion stehen – dem Hinweis auf den 2. Equal Pay Day in Deutschland“, weist Bernhard Daldrup auf den „Tag des gleichen Gehalts“ am 20.03.2009 hin.

Was an diesem Tag mit einem sehr sperrigen Titel und einem vermeintlichen Modegag an den Mann und die Frau gebracht werden soll, hat allerdings einen ernsten Hintergrund – nach neuen Analysen und Umfragen sind Frauen nicht nur bei der Höhe des Verdienstes benachteiligt: Das Datum des Equal Pay Day markiert den Tag im Jahr 2009, bis zu dem Frauen arbeiten müssen, um auf das Gehalt der Männer aus dem Jahr 2008 zu kommen – der Rückstand von Fraueneinkommen zu dem der Männer beträgt in Deutschland immer noch rund 23%.

Doch auch bei Sonderzahlungen, Tarifbindung, Arbeitszeit und Überstunden, Beförderung und Aufstiegschancen sowie der späteren Höhe der Altersversorgung sieht es deutlich schlechter aus für Frauen – die Gründe hierfür sind vielfältig. Und: Viele Frauen sind noch gar nicht erwerbstätig.

Aus sozialdemokratischer Sicht ist es deshalb besonders wichtig, auch in Zukunft unterstützende Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf – wie z.B. die U3-Betreuung – weiter auszubauen. Aber auch Qualifizierung, Frauenförderpläne und Angebote zur Rückkehr in den Beruf gehören neben vielen anderen Maßnahmen dazu. Gerade im Kreis Warendorf mit einer extrem niedrigen Frauenerwerbsquote haben wir mit der Rückkehr von Frauen in den Beruf eine große Aufgabe. Die Schaffung von „gleichberechtigten“ Arbeitsplätzen gehört jedoch unmittelbar dazu – z.B. war 2007 jede dritte berufstätige Frau im Kreis Warendorf teilzeitbeschäftigt, aber nur jeder 37. Mann.

„Der Experte des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung - Dr. Reinhard Bispinck – wird zitiert mit den Worten: Zum Teil werden Frauen schlechter bezahlt, weil sie Frauen sind. Das kann nicht wahr sein! In der SPD setzen sich deshalb Männer und Frauen für das Prinzip „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ ein“, so Daldrup abschließend.

Mehr Informationen unter www.equalpayday.de und www.lohnspiegel.de.

 

Homepage Bernhard Daldrup

 

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SPD-Bundestagsfraktion

Der Bundestag hat bereits in seinem umfassenden Hilfspaket beschlossen, dass wegen der Corona-Krise die Miete ausgesetzt werden darf. Um den Zahlungsausfall möglichst zu begrenzen und die Nachholung der Zahlungen besser leisten zu können, schlägt die Bundesregierung nunmehr Vereinfachungen bei der Wohngeldbeantragung vor. Die SPD-Fraktion fordert die Länder auf, diese Vereinfachungen schnell umzusetzen, erklärt Bernhard Daldrup.

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